Zwischen Neckar und Alb

Wo gehobelt wird, da fallen Späne

Beuren. In der Veranstaltungsreihe „Lebendiges Museum“ im Freilichtmuseum Beuren steht gleich zweimal das traditionelle Schreinerhandwerk im Mittelpunkt. Am Donnerstag, 21. April, von 14 bis 17 Uhr wird in der historischen Schreinerei aus den 1920er-Jahren im Haus aus Ohmenhausen eine Mitmachaktion angeboten. Wolfgang Wiedenmann vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren gibt die Anleitung zu leichten Arbeiten, die an der Werkbank der einstigen Schreinerei Walz ausgeführt werden können.

Am Sonntag, 24. April, von 13 bis 17 Uhr können die Einblicke in den Arbeitsalltag eines Dorfschreiners noch vertieft werden. Unverzichtbares Werkzeug zum Abtragen und Glätten des Holzes war der Hobel. So gehörte einst ein ganzes Sortiment unterschiedlichster Hobel ganz selbstverständlich zur Grundausstattung einer jeden Schreinerei. Ein besonderes Augenmerk gilt am Sonntag der Raubank, einem bis zu 65 Zentimeter langen Handhobel, meist aus Buche mit einer Sohle aus Hartholz gefertigt. Interessierte können in der Schreinerei in einen Wettbewerb treten und austesten, wer mit der Raubank den längsten Span abhobeln kann. pm

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