Zwischen Neckar und Alb

Yalcin Bayraktar ist neuer Kultur-Bürgermeister

Wahl Esslingen hat einen neuen Dezernenten für Ordnungswesen, Soziales, Schule, Kultur und Sport.

Geschafft: OB Jürgen Zieger (rechts) war der erste Gratulant nach
Yalcin Bayraktars Wahl zum Dezernenten. Foto: Roberto Bulgrin

Esslingen. Die Esslinger Bürgermeister-Runde ist im kommenden Jahr wieder komplett: Der Gemeinderat wählte den 40-jährigen Yalcin Bayraktar zum neuen Dezernenten für Ordnungswesen, Soziales, Schule, Kultur und Sport. In geheimer Wahl entfielen 25 Stimmen auf Bayraktar, für den sich die vorschlagsberechtigten Grünen ausgesprochen hatten. Regina Liebe-Tumbrink, Verwaltungswissenschaftlerin im Esslinger Landratsamt, erhielt sieben Stimmen. Grünen-Stadträtin Brigitte Häfele, die gegen den Favoriten ihrer Fraktion angetreten war, bekam fünf Stimmen, eine Stimme entfiel auf den Diplomingenieur Thomas Wüst. Yalcin Bayraktar, derzeit Friedrichshafener Sozialamtsleiter, wird Nachfolger des langjährigen Dezernenten Markus Raab, der Ende August in den Ruhestand gegangen war. Insgesamt 15 Bewerber hatten ihren Hut in den Ring geworfen, einer hatte frühzeitig zurückgezogen.

Der OB ist zufrieden

Yalcin Bayraktar muss nun in Friedrichshafen klären, wann er sein Amt in Esslingen antreten kann. Geht es nach ihm, will er im Januar oder spätestens Februar loslegen. Eine Hürde muss der 40-Jährige bis dahin nehmen: „Ich werde erst mal nach einer geeigneten Wohnung Ausschau halten“, verriet er - wohl wissend, dass es einfachere Herausforderungen gibt.

Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger zeigte sich mit der Wahl des neuen Dezernenten zufrieden: „Mit Yalcin Bayraktar gewinnt die Stadt Esslingen einen qualifizierten Fachmann, der als Amtsleiter beim Landkreis Konstanz sowie als Sozialamtsleiter der Stadt Friedrichshafen bereits jahrelange fachliche und kommunalpolitische Erfahrungen im Bereich Soziales, Integration, Migration und Teilhabe gesammelt hat.“ Außerdem bringe der Politikwissenschaftler und Medienpädagoge mehrjährige Führungserfahrung aus seiner Verantwortung als Amtsleiter sowie breite politische Erfahrungen aus sechsjähriger Gemeinderatstätigkeit in Ravensburg mit. Alexander Maier

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