Zwischen Neckar und Alb

Zeitreise ohne Computer und TV

Museumsdorf bietet in den Ferien attraktives Programm für Familien

Im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren findet in den Sommerferien ein vielfältiges Programm für Kinder und Familien statt.

Beuren. Das Museumsmaskottchen Frieda Scheuchle weist den Weg zum Programm. Hier können Interessierte Spannendes über alte Zeiten sowie über die Bewohner der alten Häuser erfahren und jede Menge Spaß bei den unterschiedlichen Aktionen haben.

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In den sechs Wochen der Sommerferien gibt es immer von Dienstag bis Freitag jeden Tag entweder eine Familienführung oder eine Mitmachaktion für Familien. Das Familien-Ferien-Programm läuft zusätzlich zu den regulären Veranstaltungen des Beurener Freilichtmuseums. Statt der Eltern können natürlich auch die Großeltern mitkommen. Das Familien-Ferien-Programm ist auf der Homepage des Freilichtmuseums Beuren zu finden und kann dort heruntergeladen werden.

Mittwochs und freitags finden zu unterschiedlichen Zeiten „Mitmachaktionen für Familien“ statt. Ob man nun bei der Milch- und Getreideaktion einen Einblick in bäuerliche Arbeitsweisen erhält, Vogelscheuchen gestaltet oder Holzschiffe baut, in den Sommerferien ist immer etwas anderes los.

Bei einigen Mitmachaktionen ist eine Anmeldung erforderlich. Neben dem Museumseintritt kann zum Beispiel auch einmal ein kleiner Materialkostenbeitrag fällig werden. Die Aktionen richten sich an Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter bis bis zu 15 Jahren. Wo erforderlich, kann die Anmeldung über die Homepage des Freilichtmuseums unter der Internet-Adresse www.freilichtmuseum-beuren.de oder per Telefon unter der Nummer 0 70 25/9 11 90-90 erfolgen.

Immer dienstags und donnerstags in den Ferien startet jeweils um 11 Uhr eine etwa einstündige Familienführung zu wechselnden Themen. Mit der Führung geht es auf eine Zeitreise – beispielsweise durch Keller und Scheunen.

Gezeigt wird ein anderes Mal, wie Oma und Opa früher ihren Alltag gemeistert haben, wie es sich auch ohne Fernseher und Computer einigermaßen ordentlich gelebt hat oder welche Blätter und Samen heute noch gegessen werden. Die Führungen beginnen immer auf dem Öschelbronner Platz, direkt nach dem Kassengebäude. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

An den üblichen Öffnungstagen des Museums findet auch um 15 Uhr eine Tierfütterung statt, bei der Gäste jederzeit willkommen sind. Schafe, Ziegen, Hühner, Gänse und Kaninchen sind im Museumsdorf zu Hause. Je nach Rundgang werden sie gefüttert.

Außerdem lädt der Natur-Spielplatz rund um den Teich zum Spielen ein. Hier gibt es auch einen Wasserspielplatz, Wackelbrücke und das Baumhaus. Vesperplätze laden zum Picknick ein, und auch eine Einkehr in der Museumsgastronomie mit Gartenwirtschaft ist möglich. Während der Sommerferien kann man an allen Öffnungstagen des Museums im Kolonialwarenladen von 1929, der von ehrenamtlichen Mitgliedern des Fördervereins des Freilichtmuseums betreut wird, stöbern und einkaufen. pm