Zwischen Neckar und Alb

Zu zweit mit sechs Beinen unterwegs

Joggen mit dem Pferd
Joggen mit dem Pferd

Sportliche Herausforderungen meistert man zu zweit immer noch am besten. Doch was machen, wenn sich gerade kein Trainingspartner findet? Ist man jedoch glücklicher Besitzer eines Pferdes, hat sich das Problem gelöst! Was viele Hundehalter mit ihren Fellnasen machen, nämlich joggen gehen, kann man genauso gut mit einem Pferd. Als Lauftiere brauchen Pferde bekanntlich ausreichend Bewegung, und eine Joggingrunde kann eine willkommene Abwechslung für Mensch und Tier sein. Mindestens einmal pro Woche geht beispielsweise Toni Louise Leffler mit ihrer Stute Fancy laufen (Foto). Rund acht Kilometer sind die beiden dann unterwegs, also eine Stunde durch Wald und Flur traben beziehungsweise joggen. Wobei die fünfjährige Trakehnerdame mit ihren langen Beinen und dem „Allhufantrieb“ meistens Vorteile gegenüber ihrer Besitzerin hat. Wie immer im Sport gilt auch beim Pferdejogging: Richtige Vorbereitung ist wichtig. Der zweibeinige Partner läuft am besten in geeigneter Kleidung, der vierbeinige braucht einen geeigneten Halter und einen langen Strick. Beide sollten längere Spaziergänge gewohnt sein. Damit die Sporteinheit entspannt abläuft, wäre es für alle von Vorteil, wenn das Pferd weder versuchen würde, voran zu stürmen noch sich am Seil hinterher ziehen zu lassen, solides Führtraining zahlt sich hier ganz klar aus. Für die Laufstrecke eignet sich am besten weicher, federnder Boden. Tiefer Sandboden ist sehr anstrengend und beansprucht die Sehnen stark. Längere geteerte Strecken hingegen gehen später auf die Gelenke. Bei längeren Touren kann man sein Pferd gut als „Lastesel“ einsetzen und die Verpflegung in geeigneten Taschen auf dem Pferderücken verstauen. Text und Foto: Markus Brändli


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