Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos für die stark abstiegsbedrohten Ötlinger Bundesliga-Pistolenschützen. Nach dem ersten 3:2-Saisonsieg gegen Fürth besteht am letzten Wettkampf-Wochenende, das am 3. und 4. Januar in Ludwigsburg über die Bühne geht, die Chance, sich mit einem Erfolg gegen die Teams aus Kempten oder Hambrücken in eine Abstiegs-Relegation mit den beiden Erstplatzierten der 2. Ligen Süd und Südwest zu retten.
Die Voraussetzung dafür schaffte das Fünfer-Team beim fünften Bundesliga-Durchgang im badischen Hambrücken mit einem 3:2 gegen Fürth, während der zweite Wettkampf des Wochenendes gegen Hitzhofen-Oberzell mit dem gleichen Resultat knapp verloren ging. Sonst wäre der TSV Ötlingen jetzt schon so gut wie gerettet, weil Hitzhofen und Fürth zum Schluss in Scheuring direkt aufeinandertreffen.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir das noch packen, ist vorhanden, wenn alle ihre gewohnte Leistung bringen“, gibt sich Schützenchef Roland Preissler optimistisch. Sein Vorgänger Joachim Poppek nickt zustimmend: „Die Chance ist zwar klein, aber durchaus realistisch.“
Bei der 2:3-Niederlage gegen Hitzhofen punkteten Stefan Schaufler mit 378 und Marijana Strbac mit 372 Ringen. Die Italienerin Margherita Veccaro kam auf 374 Ringe. Maximilian Mauch musste sich mit starken 376 Ringen seinem Gegner Negler um einen Ring geschlagen geben, während Amelie Vogler mit 358 Ringen an diesem Tag ihrer zuletzt gezeigten Form noch etwas hinterlief. Das Gesamtergebnis lag bei 1858:1871 Ringen.
Fast identisch waren die Leistungen beim umjubelten 3:2-Erfolg gegen Fürth. Hier lautete das Endergebnis 1857:1863 Ringe. Die Italienerin Margherita Veccaro steigerte sich auf 381 Ringe, Marijana Strbac auf 380. Den dritten Siegpunkt ergatterte Maximilian Mauch mit 374 Ringen. Stefan Schaufler trug 371 Ringe zum Gesamtergebnis bei, Amelie Vogler 351.
Hambüchen, der letzte Ötlinger Bundesliga-Gegner am 4. Januar, schlug Kempten 3:2 mit 1882:1871 Ringen. Überragend war dabei Robin Walter mit 392 von 400 möglichen Ringen.

