Kirchheim. Viel Lob kommt von Naberns Trainer Viktor Oster für seinen Owener Trainerkollegen Claus Eberle: „Der TSV Owen spielt nach uns zurzeit den besten Fußball in dieser Liga.“ Seit der 4:6-Heimniederlage gegen den TV Neidlingen II am 15. September, hat der TSV Owen kein Spiel mehr verloren und sich in der Spitzengruppe festgesetzt. „Ein Gefühl, dass viele Spieler noch gar nicht kennen, waren wir doch in den vergangenen Jahren immer im hinteren Bereich der Tabelle zu finden“, so Eberle, der die ungewohnte Situation als Reifeprozess für seine größtenteils noch sehr jungen Spieler begreift. Obwohl er die Naberner am Sonntag als Favoriten sieht, hat Eberle ein erfolgsversprechendes Rezept: „Wir haben nur eine Chance, wenn wir die starke Offensive der Naberner in Schach halten können.“
Nach den ersten Punktverlusten des SVN am vergangenen Sonntag beim 3:3 gegen den TSV Jesingen II sind die Spieler heiß darauf, diesen Ausrutscher beim TSV Owen gleich wieder auszubügeln. Einfach wird dies nicht, denn der Rasenplatz in der Au ist nicht gerade der beste. Ob dies zum Vorteil für die Gastgeber werden könnte, will Trainer Eberle so nicht stehen lassen: „Auch wir haben gute Fußballer in unseren Reihen, die auf einem guten Platz ihre Qualitäten besser ausspielen könnten.“
Neben dem TSV Owen machen sich noch vier weitere Vereine Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz. Diesen belegt derzeit der an diesem Wochenende spielfreie TV Neidlingen II. Deshalb sind die Chancen für den viertplatzierten TSV Jesingen II nicht schlecht, am letzten Vorrundenspieltag mit einem Heimsieg gegen den Tabellenletzten TSV Beuren II auf den begehrten zweiten Rang zurückzukehren.
Nach nur drei Punkten aus den letzten drei Spielen hat der TSV Schlierbach mit fünf Punkten Rückstand auf den zweiten Platz den Anschluss verloren. Unabhängig davon wäre der Schlierbacher Trainer Martin Schumacher zufrieden, sofern das letzte Vorrundenspiel gegen den TSV Holzmaden II gewonnen wird: „Wenn uns ein Heimsieg gelingt, wären wir voll in der Spur.“
Für die bisher größte Enttäuschung sorgt der TSV Ötlingen. Obwohl die Elf von Spielertrainer Birant Sentürk in den meisten Spielen der bessere oder zumindest ein gleichwertiger Gegner war, konnten aus zwölf Spielen lediglich 23 Punkte geholt werden – zu wenig für die Ansprüche der Rübholzkicker. Die Hauptursache liegt an der laschen Torchancenverwertung. Um nicht noch weiter an Boden zu verlieren, muss das Spiel am Sonntag beim TSV Oberlenningen unbedingt gewonnen werden.
Nach drei Niederlagen in Folge hat sich der TSV Ohmden als Tabellenneunter vom Kampf um den zweiten Tabellenplatz bei 13 Punkten Rückstand wohl endgültig verabschiedet. Beim Achten, VfB Neuffen II, soll die Negativserie gestoppt werden.
In der sechsten Partie stehen sich die zehntplatzierte SGEH II und die auf Platz sieben liegenden SF Dettingen II gegenüber.