Bremen. Nichts zu erben gab es für den zuletzt erfolgsverwöhnten TTC matec Frickenhausen im Bundesliga-Spiel beim SV Werder Bremen. Ohne Spitzenspieler Koki Niwa hieß es nach nur knapp zwei Stunden 0:3 gegen jenen Gegner, der im DTTB-Pokal-Viertelfinale am 29. Dezember in der Porsche-Arena erneut auf die Qiu-Schützlinge wartet.
Im Auftaktmatch traf TTC-Abwehrstratege Wang auf den derzeit in Hochform spielenden Ex-Ochsenhauser Chuang und hatte beim 0:3 keine echte Chance. Einen Start nach Maß erwischte Steffen Mengel gegen den 32-jährigen Adrian Crisan, hatte dann aber auch das Nachsehen – das schnelle 0:2. Hoch motiviert ging nach der Pause Masaki Yoshida, Frickenhausens Nummer eins in der Zweiten, in seine dritte TTBL-Partie. Einen Tag nach seinem 18. Geburtstag sollte er im Match gegen Constantin Cioti die Wende einleiten. Zunächst lief alles nach Plan: 12:10-Satzgewinn. Im zweiten Abschnitt drehte der groß gewachsene Rumäne den Spieß um und siegte mit 11:7. Den dritten Satz gewann der Frickenhausener souverän 11:3, doch von da an spielte der Bremer nach Trikotwechsel seine ganze Routine aus und sicherte seinem Team mit 11:6 und 11:4 den Sieg. Damit hatte Frickenhausen unerwartet klar 0:3 verloren und Yoshida seine erste TTBL-Niederlage kassiert. Keine lange Verschnaufpause gibt es nun für das Tälesteam. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr ist der TTC Fulda-Maberzell zum ersten TTC-Heimspiel zu Gast. Dann ist auch wieder Koki Niwa mit von der Partie.ds
