Kirchheim. Der SV Nabern kommt in der Tischtennis-Landesliga einfach nicht über die Rolle des Kanonenfutters hinaus. Erneut gab es eine heftige Klatsche: Die Mannschaft unterlag beim TB Untertürkheim II mit 0:9. Die Bilanz nach Ende der Vorrunde: sieglos, 1:19 Punkte, hoffnungslos abgeschlagen. „Der Abstieg ist wohl nicht mehr zu vermeiden“, macht sich Mannschaftsführer Oliver Jungbauer denn auch nichts vor. Vom Klassenerhalt hatten an der Gießnau ohnehin nur Superoptimisten geträumt. Die Realität sieht indes ganz anders aus. Die Landesliga ist für den SV Nabern in dieser Saison ganz einfach viel zu stark.
Selbst beim TB Untertürkheim II, nicht mehr als ein Durchschnittsteam, bekam der SV Nabern per 0:9 wieder eine Lehrstunde erteilt. „Wir hatten nicht den besten Tag. Am besten sofort vergessen“, entschuldigte sich Teamchef „Jumbo“ Oliver Jungbauer. Ohne den grippekranken Uwe Mermi musste das Schlusslicht in der Turnhalle der Luginslandschule auskommen. Gerade mal sieben Sätze konnten die Mannen um Andreas Stiffel in diesem Spiel ergattern. Symptomatisch für die Begegnung war die Partie von Jakob Baum (18) gegen Oldie Frank Pohlmann (50). Gut gespielt, dann 2:0 nach Sätzen geführt und im Entscheidungssatz 5:2 in Front – das war die gute Ausgangsposition des SVN-Youngsters. Doch schließlich verlor er drei Sätze hintereinander – den Entscheidungssatz mit 8:11. Solche Niederlagen tun weh.
Für die Mannschaft ist die Situation nach Ende der Vorrunde ziemlich hoffnungslos. Sieben Punkte fehlen bereits auf einen Nichtabstiegsplatz. Der SV Nabern hat sich mit seinem Abstiegs-Schicksal bereits abgefunden. Und so gibt Jungbauer diese Zielrichtung für die Rückrunde vor: „Jedes Spiel soll den jungen Spielern weitere Erfahrung bringen“.ee