Lokalsport
AC Catania lässt nichts anbrennen

Fußball Gegen den TSV Neckartailfingen gelingt dem Tabellenführer der Kreisliga A2 ein klarer 4:1-Sieg, während sich die SF Dettingen mit einem 2:2 begnügen müssen. Von Klaus Schlütter

Mikail Kücüksolak (links) und der AC Catania Kirchheim hatten gegen den TSV Neckartailfingen beim 4:1-Sieg keine größeren Probleme, auch wenn es eines der schwächeren Spiele war. Foto: Markus Brändli

Das Aufstiegsrennen in der Fußball-Kreisliga A ist fünf Spieltage vor Schluss so gut wie gelaufen. Wie erwartet leistete sich der AC Catania Kirchheim auch im Heimspiel gegen Neckartailfingen keinen Ausrutscher und gewann 4:1, während sich die Sportfreunde Dettingen auf eigenem Platz gegen den TSV Harthausen mit einem 2:2-Unentschieden begnügen mussten. Ihr Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt nun schon acht Punkte. Nur wenn die Catanesi von den restlichen fünf Spielen drei verlieren und die Dettinger noch alle fünf gewinnen können, kann sich die Lage noch entscheidend ändern.

Doch damit ist bei der momentan stabilen Form des Tabellenführers nicht zu rechnen. Trotz „eines der schwächeren Spiele in den letzten Wochen“, so Spielertrainer Cosimo Attorre, entschied die höhere individuelle Klasse zugunsten von Catania. Cosimo selber eröffnete den Torreigen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Robin Plachy besorgte Michele Latte die Halbzeitführung. Carmelo Trumino zeichnete mit seinen 20. Saisontreffer für Catania-Tor Nummer drei verantwortlich, und zum Schluss war auch noch Daniele Attorre erfolgreich.

Obwohl das Spiel alles andere als unfair war, gab der Schiedsrichter vier Elfmeter, je zwei auf der einen und auf der anderen Seite. Catania verwandelte beide. Die Gäste scheiterten kurz vor der Halbzeit einmal an Kevin Dravetz, dem überragenden Mann im Catania-Tor.

Remis fühlt sich wie Niederlage an

Obwohl die SF Dettingen seit sieben Spielen ungeschlagen sind, lief gegen Harthausen wenig zusammen. Auch als die Spieler Lämmle, Nägele und Müller zur Halbzeit eingewechselt wurden, änderte sich zunächst wenig. In der 65. Minute kamen mit Barth und Spranz weitere Hoffnungsträger ins Spiel. Doch nach einer Leistungssteigerung reichte es gegen nun schwächelnde Gäste von den Fildern nur noch zu einem Unentschieden, das sich unterm Strich aber wie eine Niederlage anfühlte. Kein Wunder, nach 19 Siegen, sieben Spielen ungeschlagen in Folge und 96 erzielten Toren, den meisten aller Mannschaften in der Kreisliga A.

Die anderen drei Teckvereine müssen sich für den Rest der Saison wohl oder übel mit guten Tabellenplätzen, aber dem Zusatz „unter ferner liefen“ begnügen. Als Viertplatzierter ist das der TSV Weilheim nach zwei sicheren Siegen und sechs Punkten in drei Tagen (3:0 gegen Neuffen, 4:2 in Höllbach). Spielleiter Björn Wiest meinte zum Sonntagsspiel: „Ein verdienter Sieg, nachdem wir unsere Chancen in der zweiten Halbzeit endlich genutzt haben.“ Ein Wermutstropfen der Partie war die Kopfverletzung von Marco König, der ausgewechselt werden musste.

Am Freitag um 19.30 Uhr kommt es zum Derby gegen Neidlingen, dem Nachbarn vor Ort und in der Tabelle. Die Kölle-Elf ohne Patrick (Konfirmation Patenkind) geriet auf der Albhochfläche rasch mit 0:2 in Rückstand. „Trotzdem war es ein hart umkämpftes Spiel mit dem besseren Ende für uns. Ein Unentschieden wäre auch okay gewesen“, meinte Florian Lanuzza von der SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang. Vier Tore fielen nach Standards wie Ecken und Freistöße, nur ein Treffer aus dem Spiel heraus.