Nach Weilheim auch Tischtennis-Damen des SVN in Abstiegsgefahr
Alarmglocken schrillen

Die Lage für den SV Nabern und den TSV Weilheim in der Tischtennis-Landesliga der Damen wird immer prekärer. Unter der Limburg hängt nach der 4:8-Niederlage beim TB Beinstein weiter die Rote Laterne, der SVN ist nach der 3:8-Derbyniederlage beim TTC Frickenhausen ebenfalls auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen.

Weilheim/Nabern. Der TSV Weilheim kommt einfach nicht weg vom Tabellenende. Nach dem 8:5-Sieg vor gut einer Woche gegen den TTC Frickenhausen II gab es jetzt wieder einen Rückschlag bei der 4:8-Niederlage beim TB Beinstein. Nach dem Doppelsieg von Gudrun Fischer und Heike Eulenberg gewann Iris Ulmer im Einzel alle drei Matches. Fischer war von ihrer Cousine ganz begeistert: „Die Iris hat heute super gespielt.“ Ansonsten war es eher ein bescheidener Auftritt im Remstal. TSV-Teamsprecherin Iris Ulmer nahm ihre Mannschaftskameradinnen allerdings in Schutz: „Die Mannschaft hat gekämpft und alles gegeben. Uns fehlt einfach das Training. Und der Nachwuchs bei den Konkurrenten wird auch immer besser.“ Da die Lage ziemlich prekär ist, hört man in Weilheim weiter Durchhalteparolen. Iris Ulmer: „Wir geben die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht auf.“

Der SV Nabern beendete die Vorrunde mit einer schmerzlichen 3:8-Niederlage beim TTC Frickenhausen II. Das Malheur nahm schon in den Doppeln seinen Lauf. Aus dem erhofften 1:1 wurde ein 0:2-Rückstand. Gesa Schmid/Elke Goll-Kärcher verloren gegen Ana Ladan/Natalie Weichel in fünf Sätzen. Svenja Maurer/Lisa Allgaier unterlagen Aline Haugund/Julia Kindermann, die ihren ersten Saisonsieg feierten. Im Einzel konnte dann zunächst Gesa Schmid gegen Aline Haug punkten. Nach dem 1:5-Anschlusspunkt gab es neue Hoffnung beim SVN. Gesa Schmid ließ im Spitzenspiel Ana Ladan keine Chance, gewann nach einer Klasseleistung in drei Sätzen. Nach dem Sieg von Svenja Maurer gegen Aline Haug stand es nur noch 3:5. Dann war es vorbei mit der Naberner Herrlichkeit. Gegen die ehemalige Oberligaspielerin Natalie Weichel verlor Gesa Schmid nach 2:0-Satzvorsprung im Entscheidungssatz mit 6:11. Elke Goll-Kärcher und Lisa Allgaier blieben ohne Erfolgserlebnis. Schlusskommentar von Teambetreuer Richard Schmid: „Es muss sich am hinteren Paarkreuz etwas tun. Die Rückrunde wird hammerhart.“

In der Kreisliga holte der TV Bissingen II aus zwei Spielen zwei Punkte. Zunächst gab es das 7:7 gegen den punktgleichen TV Hochdorf. Renate Unterseher gewann das Doppel mit Birgit Strohmayer und alle drei Einzel. Petra Leiter war zweimal erfolgreich. Den siebten Punkt holte Birgit Strohmayer. Das Derby gegen den TSV Holzmaden endete ebenfalls 7:7. Allerdings führte die TVB-Reserve bereits mit 7:4. Am Ende schaffte der Tabellenzweite dann noch ein 7:7. Das Spitzenspiel der beiden Einser gewann Renate Unterseher gegen Sandra Linsenmayer im fünften Satz mit 11:8.

In der Kreisklasse A feierte der SV Nabern II beim 8:4 gegen den TSV Holzmaden II den ersten Sieg in dieser Saison. Nach der 2:0-Führung nach den Doppeln gewannen Katrin Unterseher und Ute Bantlin jeweils zwei Einzel. Anette Zaglauer blieb in ihren beiden Einzeln ebenfalls ungeschlagen. Erfolgreichste Holzmadenerin war Simone Jauß, die alle drei Einzel gewann.