Lokalsport
​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​TSV Jesingen steht vor hoher Hürde

Fußball-Bezirksliga Der Elf von den Lehenäckern kann man beim Spitzenreiter FV Neuhausen nur Außenseiterchancen einräumen.

Timo Mader und die Jesinger sind am Sonntag in Neuhausen gefordert. Foto: Tobias Tropper

Neuhausen. Vor einer wahren Mammutaufgabe steht der TSV Jesingen in der Fußball-Bezirks­liga. Die Elf von den Lehenäckern ist am Sonntag zu Gast bei Tabellenführer FV Neuhausen. Auf den Fildern dürften die Rollen klar verteilt sein, denn den Gästen kann nur eine Außenseiterrolle zugeordnet werden. Dies weiß auch der Jesinger Spielertrainer Ferdi Er: „In Neuhausen können wir nicht unbedingt mit drei Punkten rechnen, aber eine Überraschung ist immer möglich.“

Was die Hoffnungen etwas schmälern dürfte, ist die lange Ausfallliste. Mit Jonathan Willig, Felice Galeota, Maximilian Hiergeist, Marvin Heth sowie Jonas und Lukas Preuß fallen gleich sechs Stammkräfte aus. Dazu kommen noch die beiden langzeitverletzten Simon Kottmann und der Jesinger Spielertrainer selbst. „Unsere aktuelle Situation ist gerade nicht einfach, aber wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagt der Jesinger Übungsleiter und fügt hinzu: „Es geht jetzt auch gegen eine Mannschaft, gegen die wir nicht unbedingt Punkte holen müssen. Viel wichtiger ist, dass wir gegen die vermeintlich schwächeren Teams Punkte holen.“ Mit dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen den TV Unterboihingen und mittlerweile 13 Punkten Vorsprung auf den ers­ten Abstiegsplatz hat sich der TSV Jesingen im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und kann jetzt den letzten sieben Begegnungen gelassen entgegensehen. „Wir müssen die Spannung hoch halten und dürfen nicht glauben, dass wir schon den Klassenerhalt erreicht haben“, ist der TSVJ-Trainer immer noch etwas vorsichtig.

Am vergangenen Spieltag kassierte der FV Neuhausen mit einem 5:4 seine zweite Saisonniederlage beim schärfsten Verfolger SV Ebersbach. Etwas überraschend waren dabei die fünf Gegentore. So viele Treffer in einem Spiel haben die Neuhausener in dieser Runde noch nicht hinnehmen müssen. Zuvor hatte der Tabellenführer in 22 Begegnungen nur 20 Gegentore kassiert. „Wir waren nicht konzentriert genug gegen den Ball und haben nicht umgesetzt, was uns im Laufe der Saison stark gemacht hat. Das darf mal passieren. Es ist nur schade, dass es gegen den schärfsten Kontrahenten passiert ist“, analysierte der Neuhausener Spielertrainer Ugur Yilmaz das Spiel. Nun wollen seine Spieler gegen den TSV Jesingen mit einem Heimsieg die Spitzenposition verteidigen. Obwohl seine Mannschaft in der Favoritenrolle ist, erwartet der Neuhausener Coach kein leichtes Spiel: „Jesingen hat eine richtig gute Mannschaft, die uns sicherlich alles abverlangen wird.“ Nicht mit dabei ist Torjäger Georgios Kaligiannidis, der in Ebersbach die Rote Karte sah. kdl