Fußball-Landesliga: Der TSV Weilheim kämpft um den Anschluss an die Spitze
Auferstehung an Ostern?

Über die Osterfeiertage hat der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga die Chance, gleich sechsfach zu punkten. Am Ostersamstag spielen die Limburgstädter zu Hause gegen den TSG Schnaitheim (15.30 Uhr), am Ostermontag geht es zum Tabellendrittletzten SC Türkgücü Ulm (15.30 Uhr).

Weilheim. Die Elf von Trainer Ale­xander Hübbe hat es nun selbst in der Hand, die Schmach der 1:5-Heimniederlage gegen den SV Ebersbach vergessen zu machen. Um in der Spitzengruppe der Liga zu bleiben, sollten nach der zuletzt unerwarteten Heimniederlage sechs Punkte geholt werden. Den TSV Weil­heim trennen vom Spitzenreiter 1. FC Heiningen, der ein Spiel mehr ausgetragen hat, gerade einmal vier Zähler. Trotz der deutlichen Niederlage nahm Hübbe seine Spieler in Schutz: „Ich kann ihnen keinen großen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft und vor allem kurz nach dem Seitenwechsel versucht, den 0:3-Rückstand noch umzubiegen.“

Um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, erwartet der Weilheimer Trainer am Samstag ein anderes Auftreten seiner Mannschaft: „Wir müssen uns neu sortieren und an die Leistung der ersten beiden Spielen in diesem Jahr anknüpfen.“ In allen drei Begegnungen, die der TSV Weilheim in diesem Jahr absolviert hat, mussten die Limburgstädter einem Rückstand hinterherlaufen. Laut Hübbe gilt es nun, wieder an alte Tugenden zu denken und aus einer sicheren Abwehr heraus zum Erfolg zu kommen.

Nachdem der Trainer in den ersten drei Spielen so gut wie keine Veränderungen in der Anfangsformation vorgenommen hat, wird es dieses Mal vermutlich den einen oder anderen Wechsel geben. „Wir haben eine starke Bank, auf die ich zurückgreifen kann“, sagt Hübbe. Vor allem Michael Schweizer darf sich Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Der ehemalige Geislin­ger, der in den letzten beiden Spielen nicht von Beginn an mit dabei war, machte nach seiner Einwechslung gegen den SV Ebersbach ein gutes Spiel. Ansonsten dürfen die Weilheimer Fußball-Fans gespannt sein, wen Hübbe am Samstag aufs Feld schicken wird.

Vorausgesetzt, es kann überhaupt gespielt werden. Gestern war der Kunstrasenplatz neben dem Lindachstadion noch mit Schnee bedeckt. „Wenn der bis Samstag nicht weggetaut ist, wird das Spiel wohl ausfallen“, sagt Hübbe. Auch die für Ostermontag vorgesehene Partie beim SV Türkgücü Ulm, der seine Heimspiele in Ulm-Einsingen austrägt, ist stark gefährdet, denn hier gibt es nur einen Rasenplatz.

Nach zwei Niederlagen in Folge schwebt der TSG Schnaitheim wieder in akuter Abstiegsgefahr. Dass es bei fünf Direktabsteigern in dieser Saison schwer werden würde, den Klassenerhalt zu schaffen, war den Verantwortlichen schon vor der Saison klar. Mit 21 Punkten steht die Elf von Trainer Ralf Polzer auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt vier Punkte. Die Aussichten, unter der Limburg die Negativserie zu beenden, schätzt man bei den Gäste als nicht besonders gut ein. „Der TSV Weilheim spielt bisher eine überragende Saison und ist genauso stark wie der 1. FC Heiningen einzuschätzen“, hält Schnaitheims Trainer große Stücke von der Hübbe-Elf.me