Handball-Landesliga: VfL Kirchheim beim unberechenbaren VfL Pfullingen II
Auswärtsspiel (k)eine klare Sache

Der Tabellensechste VfL Pfullingen II erwartet in der Handball-Landesliga morgen Fast-Schlusslicht VfL Kirchheim – von der Papierform her eine klare Sache. Doch die unverdrossenen Kirchheimer liebäugeln mit einem Auswärtssieg. Der Spielerkader ist gut gefüllt.

Kirchheim. Am Sonntagnachmittag startet der VfL Kirchheim einen erneuten Versuch, in der Landesliga-Staffel 2 einen doppelten Punktgewinn einzufahren. Es gilt, ab 15 Uhr beim VfL Pfullingen II hoch konzentriert zu sein. Der Aufsteiger rangiert derzeit mit 6:6 Punkten auf Platz sechs, der VfL (4:10) ist Vorletzter. Doch da die Gruppe ziemlich ausgeglichen besetzt ist, sind es tatsächlich nur zwei Punkte Differenz: Für die Kirchheimer ist das Mittelfeld weiter in greifbarer Nähe.

Nichtsdestotrotz kommen die Ballwerfer aus der Teckstadt langsam in Zugzwang. Am letzten Spieltag verlor man das Spiel gegen die HSG Schönbuch nach desolater erster Hälfte. Trainer Engelbert Eisenbeil war sich hinterher sicher: „Spielen wir in der ersten Halbzeit besser, hätten wir gewonnen.“ Doch der Gegner am Sonntag ist ganz anders – unberechenbar. Bei einer Oberligareserve weiß man nie so recht, wer letztlich spielen wird. Es kann immer wieder passieren, dass man sich kurz-fristig mit Oberligaspielern verstärkt – oder die Mannschaft durch Leihgaben an die „Erste“ geschwächt ist.

In Pfullingen will man ein Erfolgserlebnis. Die Tecktruppe will von Anfang an den Gastgeber dazu bringen, einem Rückstand hinterher rennen zu müssen. Man hat sich unter der Woche gut vorbereitet, und bis auf die üblichen Langzeitverletzten sind alle Spieler mit an Bord. jm

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel, Oßwald, S.Latzel, Smetak, Mikolaj, Späth, Krempler, Schwarzbauer, Müller, Real, Schorr, Rudolph, Kuchenbaur