Handball-Landesliga
Bei der HSG gibt es ein paar Fragezeichen

Gegen Primus Treffelhausen fehlt Personal.

Im Spiel gegen Treffelhausen ist die HSG der Underdog. Foto: Frank Michael Tilp
Im Spiel gegen Treffelhausen ist die HSG der Underdog. Foto: Frank Michael Tilp

Die HSG Owen-Lenningen empfängt am Samstag um 20 Uhr den TV Treffelhausen in der Lenninger Sporthalle. Nach dem schwierigen Saisonstart strebt die Mannschaft von Trainer Konstantin Glöckler vor eigenem Publikum ein Erfolgserlebnis an. Die Aufgabe könnte allerdings kaum anspruchsvoller sein: Mit Treffelhausen gastiert der Tabellenführer der Landesliga im Lenninger Tal.

Die HSG geht als Tabellenzehnter in die Begegnung und benötigt weitere Punkte, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten. Die Abstände zu den davor platzierten Mannschaften sind noch überschaubar. Ein Heimsieg würde daher nicht nur die tabellarische Situation verbessern, sondern der Mannschaft auch neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Ausfälle als Team auffangen

In den bisherigen Saisonspielen hat Owen-Lenningen gezeigt, dass die Mannschaft in der Landesliga mithalten kann. Über die gesamte Spielzeit fehlt jedoch noch die notwendige Konstanz. Auf überzeugende Phasen folgten zu häufig Abschnitte, in denen technische Fehler, unvorbereitete Abschlüsse und fehlende Konsequenz in der Defensive den Spielfluss beeinträchtigten. Am Samstag muss es der Tälessieben gelingen, solche Schwächephasen kurz zu halten und auch nach Rückschlägen ihre Ordnung zu bewahren.

Erschwert wird die Vorbereitung durch die angespannte Personalsituation. Mit Luca Bächle, Jonas Kiedaisch und Lars Tombrägel fielen unter der Woche drei wichtige Akteure krankheitsbedingt aus. Bei allen drei Spielern steht hinter einem Einsatz am Wochenende ein Fragezeichen. Tobi Baumann steht dagegen im Spiel sicher nicht zur Verfügung. Umso wichtiger wird es sein, die möglichen Ausfälle als Mannschaft aufzufangen und die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.

Die Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt soll eine kompakte und bewegliche Abwehr bilden. Gelingt es der HSG, früh Zugriff zu bekommen und Ballgewinne zu erzwingen, kann sie ihre Stärken im Tempospiel nutzen. Einfache Treffer würden dem eigenen Spiel zusätzliche Sicherheit verleihen. Im Positionsangriff sind klare Abläufe, Geduld und eine konsequente Chancenverwertung gefragt. Überhastete Würfe und vermeidbare Ballverluste muss die Tälessieben möglichst reduzieren.

Unabhängig von der Tabellensituation ist die Zielsetzung klar: Die HSG will geschlossen, druckvoll und mit hoher Einsatzbereitschaft auftreten. Dabei zählt die Mannschaft auch auf die Unterstützung von den Rängen. Gegen den Spitzenreiter braucht es einen konzentrierten Auftritt vom ersten Angriff bis zur Schlusssirene. lb

So wollen sie spielen

HSG OLE: Bächtle, U. Raichle, Bächle, Bader, M. Baumann, Epple, Kiedaisch, Köbel, M. Raichle, Renz, Ruß, Schmidt, Schwohl, Tombrägel