Kirchheim. Hoch motiviert gingen die VfL-Cracks in die Partie, denn man wollte sich gegen den Neuling keine Blöße geben. Das Einser-Doppel Klyeisen/Hummel zeigte eine ordentliche Leistung und gewann gegen Bazilyuk/Geske mit 3:1. Deutlich schwerer taten sich Stoll/Hohl, sie fanden überhaupt nicht in die Partie und verloren mit 0:3 gegen Ekun/Fügner. So war der umkämpfte 3:2-Sieg von Übelhör/Schorradt gegen Fischer/Leske umso wichtiger.
Kirchheims Nummer eins Michael Klyeisen präsentierte sich bereits in guter Form und zeigte bei seinem 3:0-Sieg gegen Bazilyuk viel Spielfreude. Für Michael Hohl lief es in seinem Auftaktmatch deutlich schlechter. Gegen den ehemaligen Afrikameister Ekun Abas verlor er klar mit 0:3. In der Mitte punktete der VfL doppelt. Klaus Hummel zeigte eine solide Leistung gegen den unangenehm spielenden Fügner und gewann mit 3:1. Neuzugang Christian Übelhör wusste in seinem ersten Einzel für den VfL zu überzeugen. Mit viel Spielübersicht und guten Nerven gewann er sicher mit 3:0 gegen Linkshänder Peter Fischer. Im hinteren Paarkreuz musste zuerst VfL-Spielertrainer Steffen Stoll gegen den sicher agierenden Abwehrspieler Martin Geske ran. Stoll spielte konzentriert und behielt mit 3:1 die Oberhand. Routinier Axel Schorradt kam gegen Leske nicht so richtig in die Gänge und verlor mit 1:3. Zur „Halbzeit“ stand es 6:3.
Im Duell der Spitzenspieler bekamen die Zuschauer ein sehenswertes Spiel vorgesetzt. Michael Klyeisen begann stark und ging schnell mit 2:0 in Führung. Doch dann wurde Ekun Abas immer sicherer und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Auch Michael Hohl beherrschte in den ersten beiden Sätzen seinen Gegner Bazilyuk und machte es nach einer Schwächephase noch einmal spannend. Beim Stand von 9:9 im Entscheidungssatz spielte Hohl zwei starke Punkte und gewann noch mit 3:2. Im Duell der Dreier fand Klaus Hummel kein Mittel gegen Peter Fischer und unterlag überraschend deutlich mit 0:3. Nahtlos knüpfte Christian Übelhör an die Leistung des ersten Einzels an. Auch gegen Patrick Fügner blieb er ohne Satzverlust. Somit war der gute Einstand mit drei beigesteuerten Zählern perfekt.
Steffen Stoll hatte nun die Aufgabe, gegen Leske den Sack zuzumachen. In den ersten beiden Sätzen gelang es ihm gut, doch dann machte er es noch einmal spannend und es ging in den entscheidenden fünften Satz. Doch Stoll blieb cool und verwandelte den Matchball. Die Erleichterung der VfL-Spieler und die Freude über den gelungenen Auftakt war groß. „Die Chemie in der Mannschaft stimmt. Es war kein Zufall, dass alle Spieler heute mindestens einen Punkt zum Gesamtsieg beigesteuert haben“, freute sich Spielertrainer Steffen Stoll. Seine Schützlinge können mit breiter Brust in die nächsten Partien gehen. mk
