Weilheim. Die Stuttgarter haben sich in der Bezirksliga in dieser Saison zur absoluten Spitzenmannschaft entwickelt. Gemeinsam mit dem SV Vaihingen gilt die Mannschaft als klarer Favorit im Aufstiegsrennen. Im Hinspiel hielten die Weilheimer lange Zeit mit, doch in der zweiten Halbzeit spielten die Stuttgarter ihre individuelle Klasse aus und gewannen am Ende noch deutlich mit 32:25. Zwar sorgte die Handverletzung von Stuttgarts Spielertrainer Almir Mekic für ein kurzes Zwischentief bei den Handballern aus der Landeshauptstadt. Doch mittlerweile spielen die Stuttgarter so souverän wie zu Saisonbeginn, als sie die ersten acht Spiele gewannen.
Doch auch der TSV Weilheim ist frisch gestärkt und reist mit dem Gefühl des Derbysiegs gegen die SG Lenningen nach Degerloch. Der Erfolg gegen den Lokalrivalen war die passende Antwort auf die schwache Leistung zuvor im Spiel gegen den SV Vaihingen. Verzichten muss Trainer Jochen Blum heute Abend auf Fabian Zettl, der sich vergangene Woche im Training einen Außenbandriss im rechten Fuß zuzog. Damit fällt Zettl für den Rest der Saison aus. Für ihn wird Timo Sigel in die Startformation rücken. Nach der Verletzung von Marius Dotschkal zu Saisonbeginn ist Zettl schon der zweite Ausfall, den die Weilheimer in dieser Runde verkraften müssen.
Um beim Tus Stuttgart bestehen zu können, wird im Vergleich zum Spiel gegen die SG Lenningen eine weitere Leistungssteigerung nötig sein. Vor allem die Rückraumachse der Stuttgarter um Ivan Toldo macht die Gastgeber zu einem äußerst gefährlichen Gegner. Toldo auszuschalten, wird heute wohl der Schlüssel zu einem möglichen Erfolg sein. pa
TSV Weilheim: Müske, Illi – Auweter, Dotschkal, Holl, T. Sigel, Klein, Hiller, Seyferle, S. Sigel, Klett, D. Zettl, Mauch
