TSV Weilheim – TSV Oberboihingen 3:0 (0:0): Es war kaum zu glauben, dass die Limburgstädter nach der ersten Halbzeit immer noch kein Tor geschossen hatten. Die Gastgeber waren die klar bessere Mannschaft und vergaben schon in der ersten Hälfte eine Vielzahl an richtig guten Tormöglichkeiten. „Wenn man so viele Chancen vergibt, geht so ein Spiel meistens in die Hose“, warnte Weilheims Trainer Salvatore De Rosa seine Spieler in der Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang änderte sich wenig. Es war weiter Einbahnstraßenfußball angesagt. Jetzt kam aber auch noch Pech hinzu, denn in der 55. Spielminute traf der Weilheimer Tim Reick nur das Aluminium. Nach knapp einer Stunde war der Bann endlich gebrochen und die Limburgstädter gingen mit 1:0 in Führung. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, doch auch Morris Maier (67.) und Jannick Hoyler (82.) trafen nur Aluminium. Tore: 1:0 Tim Reick (59.), 2:0 Fabio Santoro (70.), 3:0 Morris Maier (90.+1).
TSG Salach – VfL Kirchheim 1:3 (1:0): In den Augen des Kirchheimer Trainers Philip Kühnert haben die Gastgeber den ersten Durchgang quasi auf den Kopf gestellt. „Wir waren die klar bessere Mannschaft, und die Salacher haben mit ihrer einzigen Torchance den Führungstreffer erzielt“, meinte der VfL-Coach, der aber anerkennen musste, dass seine Jungs trotz klarer Überlegenheit das letzte Drittel nicht gut ausgespielt haben. Dies änderte sich im zweiten Spielabschnitt, denn die Teckstädter waren zielstrebiger vor dem Tor und drehten die Partie innerhalb von nur vier Spielminuten. „In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft das umgesetzt, was wir in der Pause besprochen haben“, zog der Kirchheimer Übungsleiter zum Schluss ein positives Fazit. Tore: 1:0 Rudi Prontkelevic (14.), 1:1 Dorian Zylfijaj (60.), 1:2, 1:3 Fotios Adeneler (64., 90.+4).
VfB Neuffen II – AC Catania Kirchheim 1:2 (1:1): „Ein Pferd springt nur so hoch wie es muss“, war für Catania-Trainer Antonio Potenza nur wichtig, dass seine Jungs eine Runde weiter gekommen sind. Der A-Ligist hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nach der schnellen 1:0-Führung beschränkten sich die Gäste nur noch auf das Nötigste. „Wir waren zu überheblich, dadurch haben sich Fehler eingeschlichen. Deshalb bin ich froh, dass es am Ende noch gut ausgegangen ist“, war Potenza nur mit dem Ergebnis zufrieden. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer der Gastgeber haben die Gäste in den letzten zehn Minuten noch einmal richtig Gas gegeben, und drei Minuten vor Schluss gelang dem AC Catania dann doch noch das entscheidende Tor. „Wir wollten unbedingt ein Elfmeterschießen verhindern“, zeigte sich Potenza am Ende erleichtert. Tore: 0:1 Giuseppe Rendina (11.), 1:1 Michael Hummel (60.), 1:2 Gianluca D’Onofrio (87.).

