Kirchheim. Da wäre mehr drin gewesen. Die U20-Basketballer des VfL Kirchheim haben gegen den Oberliga-Tabellenführer ESV Rot-Weiß Stuttgart mit 64:74 verloren. Kirchheims Coach Benni Beck war nach dem Spiel am Samstagmorgen restlos bedient: „Das wäre eines der Teams gewesen, die wir hätten schlagen können.“ Doch am Ende feierte Rot-Weiß Stuttgart einen verdienten Erfolg und die Kirchheimer mussten sich überlegen, warum das so gekommen war.
Eine Vorentscheidung fiel schon früh, als sich der VfL einen Blackout leistete und den Gästen einen 14:0-Lauf zum 6:16 (7.) aus Kirchheimer Sicht gestattete. Der Rest des Spiels verlief völlig ausgeglichen, auch wenn man immer den Eindruck hatte, das Team von Ex-Knight Nenad Lukic agiere einen Tick souveräner. Der VfL wehrte sich engagiert, schaffte es aber auf kein konstantes Konzentrations-Niveau. Ende des dritten Viertels war der Rückstand auf zwei Punkte geschmolzen (44:46, 29.). Einige Ballverluste und zu leicht abgegebene Rebounds führten zu einem weiteren Lauf der Stuttgarter – 45:55, (32.). Danach gab es keine echte Chance mehr für die Gastgeber.ut
VfL Kirchheim: Bozkurt, el-Hourani (2), Engonidis (4), M.Gligoric (9), N.Gligoric, Gritschke (17), Kiriakidis (8), Landreh (4), Munz (13), Wange (5/1), M.Wanzke (2), Zorn
