Fußball-Bezirksliga
Blitzstart, Einbruch, Hoffnung – Teckteams im Stimmungswechsel

Am zweiten Spieltag wollen der VfL Kirchheim, der TSV Jesingen und der TSV Weilheim den Stotterstart vergessen machen.

Die Jesinger peilen ein Erfolgserlebnis an. Foto: Markus Brändli

Stark angefangen, stark nachgelassen – mit einem einzigen Satz lässt sich unisono der Saisonstart aller der drei Teckvereine in der Fußball-Bezirksliga Neckar-Fils beschreiben. Der VfL Kirchheim, der TSV Jesingen und der TSV Weilheim haben sich fest vorgenommen, dieses Szenario morgen am zweiten Spieltag nicht zu wiederholen. Zumal etliche ihrer Stammspieler, die zum Auftakt noch im Urlaub weilten, wieder mit von der Partie sind.

„Wir waren im Training zeitweise nur zehn oder zwölf Mann. Jetzt sind es wieder 15 oder 16“, berichtet VfL-Spielertrainer Ferdi Er. Logisch für ihn deshalb der Leistungsabfall nach der 3:0-Führung gegen den TV Plochingen, nach dem die „Blauen“ am Ende froh sein mussten, ein 3:2 über die Zeit gerettet zu haben. „Das wird auch in Berkheim gegen eine ältere, erfahrene Mannschaft nicht einfach, vor allem, wenn auf dem kleinen Kunstrasenplatz gespielt werden sollte“, meint der 44-Jährige in der doppelten Führungsrolle.

Nach dem erfolgreichen Zwischenspiel mit der Doppelbelastung beim VfL als Trainer und Spieler mit dem Happyend des Klassenerhalts kann sich Mittelstürmer Meksud Colic nun wieder voll aufs Toreschießen konzentrieren. Er tat das gleich wie gehabt – zwei Tore gegen Plochingen. Fortsetzung folgt?

Die richtigen Schlüsse ziehen

Fehlende Urlauber hin oder her, der Jesinger Trainer Cesare D‘ Agostino sagte zur Auftaktpleite ohne Umschweife: „Donzdorf war einfach besser.“ Zuhause gegen Oberboihingen, will er all jenen Spielern, die ihre Aufstellung nicht mit der erwartenden Leistung gerechtfertigt haben, Gelegenheit geben, es besser zu machen. Für Sportchef Stefan Haußmann gilt es, „die richtigen Schlüsse aus der Auftakt-Niederlage zu ziehen“.

Mit einem Treffer durch Nai Pascal Amekpo nach einer knappen Minute startete Wiederaufsteiger TSV Weilheim in Frickenhausen in die neue Liga. Aber unterm Strich war das Blitztor nicht mehr als ein Knallbonbon. „Um in einer Klasse höher zu bestehen, müssen wir uns anders verhalten“, mahnte Trainer Salvatore De Rosa vor dem Heimdebüt gegen Türkspor Nürtingen. Allerdings muss er dabei auf Finn Schubarth verzichten, der nach einer Roten Karte kurz vor Schluss eine noch nicht terminierte Zwangspause absitzen muss.

Weilheims Gegner, geführt von dem 37-jährigen Fatih Özkahraman (ehemals in Kirchheim, Frickenhausen und Oberensingen) kommt mit der Empfehlung eines 5:0-Erfolgs gegen Aufsteiger TSV Berkheim und als Verfolger des ersten Spitzenreiters SV Ebersbach, der den SC Geislingen 7:0 mit vier Toren von Manuel Tamas abgefertigt hat.