4:1 nach Startproblemen gegen Grötzingen
Catania erwacht erst in der zweiten Hälfte

Mehr Mühe als erwartet hatte der AC Catania Kirchheim gegen den TSV Grötzingen.Erst in der Schlussphase kamen die Gastgeber zu einem 4:1 (1:1)-Erfolg. Damit machte die Elf von Spielertrainer Cesare D’Agostino eine Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

Kirchheim. Vielleicht lag es an der Platzwahl, dass die Gastgeber nach einem Freistoß einige Meter vor der Mittellinie schon nach wenigen Minuten einem Rückstand hinterher laufen mussten. Alexander Murr schlug das Leder in den Strafraum des AC Catania Kirchheim und der Ball fand durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Tor (8.). „Durch die tiefstehende Sonne konnte ich nichts sehen“, sagte Torwart Heiko Ossner.

Nur sechs Minuten später hätte es sogar noch schlimmer kommen können, denn nach schöner Vorarbeit von Federico Porro stand Johannes Metsios völlig frei vor dem Tor, brachte aber das Kunststück fertig, das Leder aus zehn Metern am Tor vorbei zu schießen (14.). Zu diesem Zeitpunkt konnte der AC Catania froh sein, nicht schon mit zwei Toren in Rückstand zu liegen. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu wenig bewegt“, kritisierte Trainer D’Agostino.

Den Hausherren fiel aber auch wenig ein, die dicht gestaffelte Grötzinger Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Als eigentlich keiner mehr damit rechnete, gelang Michel Forzano fast mit dem Halbzeitpfiff nach schöner Vorarbeit von Oliver Milosevic der 1:1-Ausgleich (45.).

Im zweiten Durchgang wurde die Elf von Trainer D’Agostino immer stärker und kam durch den kurz zuvor eingewechselten Tino Jungblut zum nicht unverdienten 2:1 (63.) nach einer mustergültigen Vorlage von Michele Latte. Der AC Catania Kirchheim wurde nun deutlich überlegen. Die endgültige Entscheidung fiel durch einen verwandelten Foulelfmeter von Michele Latte zum 3:1 (81.). Den Schlusspunkt hinter eine starke zweite Halbzeit setzte Michel Forzano mit dem 4:1 (90.+1). Er erzielte damit bereits seinen 21. Saisontreffer.me