Frickenhausen. In der Tat: Mit jeweils 8:14 Punkten stehen Aufsteiger TTC matec Frickenhausen und der TTC Grenzau (Saisonziel: „Erreichen der Play-offs“) auf den Plätzen acht und neun der Tabelle, lediglich Schlusslicht SV Plüderhausen (6:16) liegt noch hinter den beiden. Der letzte Play-off-Platz wird derzeit vom Vierten, TTF Liebherr Ochsenhausen (10:12), belegt – nur zwei Zähler Differenz zwischen Platz vier und Platz neun unterstreichen die Ausgeglichenheit der Bundesliga in dieser Saison.
Nach dem guten Saisonstart mit 6:0 Punkten mussten sich Kenji Matsudaira, Jacub Kosowski, Torben Wosik und Co. in den letzten fünf Begegnungen geschlagen geben: 2:3 in Fulda, 2:3 gegen 1. FC Saarbrücken TT, 1:3 in Herne, 2:3 gegen Werder Bremen, 0:3 in Ochsenhausen. „Jetzt müssen wir unbedingt mal wieder gewinnen“, fordert Frickenhausens Manager Jürgen „Max“ Veith.
Trainer Jian Xin Qiu kann gegen Grenzau auf seine drei Top-Spieler zurückgreifen, also auch auf Kenji Matsudaira, der gegen Ochsenhausen fehlte, weil er bei den japanischen Meisterschaften weilte. „Da besteht Startpflicht für die Japaner“, weiß Qiu, der froh ist, dass seine Nummer eins wieder dabei ist.
Am Dienstag soll eine Wiederholung des 3:1-Vorrundensieges her, „aber das wird sehr schwer.“ In Grenzau hatte Hu Li (Singapur) zwar zunächst gegen Jacub Kosowski 3:1 gewonnen, aber im zweiten Match gegen Kenji Matsudaira musste er 0:3 die Segel streichen. Da zuvor der Tscheche Tomas Pavelka gegen Matsudaira (0:3) und der ehemalige deutsche Nationalspieler Zoltan Fejer-Konnerth gegen Torben Wosik (1:3) verloren hatten, war der zweite Erfolg des Japaners zugleich der Sieg für Frickenhausen.
Zusätzliche Motivation dürfte für den TTC die Angabe der Gäste in der Saisonvorschau sein. Auf die Frage nach dem vermeintlichen Absteiger nannten die Grenzauer das Team aus dem Neuffener Tal.
