Stark gehandicapte Lenninger Bezirksliga-Handballerinnen kämpfen gegen den TSV Köngen um Schadensbegrenzung
Der Überflieger kommt

David-Goliath-Duell in der Handball-Bezirksliga der Frauen: Für Gastgeber SG Lenningen geht‘s in der Partie gegen Liga-Überflieger TSV Köngen nur darum, die Niederlage in Grenzen zu halten.

Lenningen. Gegen den seit mehreren Spieltagen feststehenden Meister und Landesliga-Aufsteiger TSV Köngen II müssen die Lenninger Handballerinnen heute Abend antreten – es wird eine harte Bewährungsprobe. Die Gäste haben nur einen einzigen Minuspunkt auf ihrem Konto und sind gegen die stark dezimierten Lenninger der absolute Favorit. „Wie sind froh, wenn die Spielrunde vorbei ist und wir Zeit haben, uns zu regenerieren“, sagt SG-Trainerin Nicole Schmid. Wie im letzten Spiel wird die SG nur eine Auswechselspielerin auf der Bank haben. Denn die Verletztenliste mit Sabrina Klein, Ramona Ringelspacher und Ann-Kathrin Schmid ist weiterhin lang. Private Verpflichtungen zweier weiterer Spielerinnen reduzieren den Lenninger Kader um fünf Aktive.

Die Vorgabe für die Lenninger Spielerinnen lautet heute Abend daher Schadensbegrenzung. Beim Auswärtsspiel in Köngen konnte die SG, wie gegen Topmannschaften üblich, relativ lange gut mithalten. Am Ende schwanden die Kräfte zusehends und die Lenninger verloren noch deutlich mit 18:25. Somit sind lange Angriffe und sichere Abschlüsse angesagt, um dem Gegner nicht zu viele Konter zu ermöglichen.rs

SG Lenningen: Fiegenbaum, Kullen – Schilling, Gratz, Dangel, Möckl, Tegethoff, Kazmaier, Ulmer