Lokalsport
Der Abstieg scheint vom Tisch

Tischtennis Der VfL Kirchheim II sichert dank eines Siegs in Kornwestheim den Relegationsplatz der Verbandsoberliga. In der Landesklasse gibt’s ein spannendes Derby. Von Max Blon

Zugestochen: Klaus Hummel war im Spiel der VfL-Zweiten nicht zu schlagen. Foto: Markus Brändli

Mit einem 9:4-Auswärtssieg beim SV Salamander Kornwestheim hat der VfL Kirchheim II sein Blatt im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsoberliga deutlich verbessert. Bei den Gastgebern fehlte Momcilo Bojic, das nutzten die Kirchheimer für einen souveränen Erfolg. Peter Pavics und Michael Roll punkteten gegen die Nummer zwei der Salamander, Klaus Hummel und Patrick Strauch waren in der Mitte nicht zu schlagen. Hinten holte Michael Hohl einen Dreisatzsieg, Sven Körner unterlag knapp.

In der Tabelle liegt der VfL weiter auf dem Relegationsplatz und muss sich um den direkten Abstieg wohl keine Sorgen mehr machen. An den punktgleichen Ulmern könnten die Teckstädter auf der Saisonzielgeraden noch vorbeiziehen.

Landesliga

Keine Punkte gab es dagegen für die dritte Mannschaft der Kirchheimer. In Wäschenbeuren bekamen sie zwar drei Punkte geschenkt, da Mirko Renk nicht fit war. Aber dessen Teamkollegen waren gut aufgelegt und ließen den Gästen nur einen weiteren Zähler. Entscheidend für den Klassenerhalt dürften jetzt die nächs­ten Spiele gegen Stuttgart und Wendlingen sein.

Etwas zu deutlich verlor der SV Nabern sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Plüderhausen. In drei Fünfsatzmatches hatten die „Greens“ knapp das Nachsehen und unterlagen so mit 2:9. Stark präsentierte sich einmal mehr Luca Hiller, der dem oberliga­erfahrenen Stefan Tietze nach verlorenem ersten Satz wenig Chancen ließ.

Landesklasse

Ein echter Krimi war das Lokalderby zwischen dem SV Nabern II und dem VfL Kirchheim IV. „Erst nach knapp vier Stunden Spielzeit entschied das Schlussdoppel Hummel/Schorradt mit einem deutlichen 3:0-Sieg über Komraus/Klaiber das Spiel mit 9:7 zu unseren Gunsten“, berichtete Kirchheims Kapitän Axel Schorradt. „Nach langer Zeit konnten wir wieder eine starke Besetzung aufbieten.“ Und prompt sorgte das hintere Paarkreuz mit Titze (1:1) und dem erst 15-jährigen Smyrnis (2:0) für das entscheidende Übergewicht in einem ansonsten ausgeglichenen Spiel. Mit dem Aufstieg werden beide Teams jetzt nichts mehr zu tun haben. Neckartenzlingen und Neuhausen leisteten sich keine Patzer und bleiben an der Tabellenspitze.

„Hochdorf verliert in Aichtal – Aichtal verliert in Hochdorf“, kommentierte Wolfgang Pirmann den 9:2-Sieg seines TVH, der in der Vorrunde noch mit dem gleichen Ergebnis verloren hatte. „Bemerkenswert war der Sieg von Marcel Hees im Spitzenspiel nach 0:2-Rückstand und die starke Vorstellung von Nico Peller“, lobte der Pressewart der Hochdorfer, die damit in Lauerstellung auf Rang drei liegen.