Fußball
Der TSV Notzingen ist noch nicht angekommen

Der Aufsteiger muss sich erst in der neuen A-Liga eingewöhnen.

Gelingt den Notzingern um Felix Bosch (vorne), Luka Calusic und Jannik Brüske die Trendwende? Foto: Celina Brüske

Noch nicht richtig angekommen ist der TSV Notzingen in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 1. „Nach drei erfolgreichen Jahren in der Kreisliga B sind wir es nicht gewohnt, so oft zu verlieren“, vermutet der Notzinger Abteilungsleiter Michael Panknin. Mit nur zwölf Punkten steht die Eichert-Elf auf dem Relegationsplatz. Die letzten beiden Begegnungen in diesem Jahr werden für die TSV-Kicker zu einer großen Herausforderung. Am Sonntag geht es im Lokalderby gegen den Tabellenführer TSV Wernau, und eine Woche später ist die Elf von Trainer Alex Wollmann beim Tabellenvierten TV Unterboihingen zu Gast. „Das sind zwei Kracher, da müssen wir uns schon Sorgen machen, dass wir null Punkte holen“, hat der Notzinger Fußball-Boss kein gutes Gefühl.

Trotz der widrigen Umstände wird sich an den Planungen des TSV Notzingen nichts ändern. „Wir werden jetzt nicht in Panik verfallen sondern versuchen, uns in der Winterpause zu verstärken. Die letzten Wochen haben einfach gezeigt, dass unser Kader zu klein ist“, so Panknin. Bisher verliefen die ersten Gespräche mit potenziellen Neuzugängen quasi im Sande. „Es ist nicht einfach neue Spieler zu bekommen. Ich habe aber vollstes Vertrauen in unsere junge Mannschaft, die durchaus die Qualität besitzt, den Klassenerhalt zu erreichen“, ist Panknin zuversichtlich.