
Danach kamen die Heidelberger, angeführt von Aufbauspieler Kai Barth, immer besser ins Spiel und gingen nach einem Dreier von Topscorer James Wright erstmals in Front (11:14). Tomasevic konterte zunächst noch mit einem Dreier, ein 10:0-Lauf ließ den USC dann allerdings erstmals enteilen, ehe Gordon Scott mit seinem ersten Distanztreffer den 19:25-Zwischenstand zum Ende des ersten Viertels markierte.
In den zweiten zehn Minuten konnte Kirchheim zunächst weiter verkürzen, Heidelberg zeigte nun eine starke Leistung und hielt die Knights auf Abstand (31:40). Erst sieben Punkte vom gut aufgelegten Benjamin Lischka brachten die Hausherren wieder entscheidend näher. Jason Bohannon setzte allerdings auch diesem Zwischenspurt ein Ende und sorgte für die 47:43-Halbzeitführung seines Teams.
Der zweite Durchgang bot weiterhin dasselbe Bild: Kirchheim spielte gut, in der Defensive konnten die Gäste aber kaum gestoppt werden. Nach einem 7:0-Lauf stand es 52:63, ehe auf ein unsportliches Foul gegen Björn Schoo sechs Zähler in Serie durch die Knights folgten. Entscheidend war dabei das exzellente Zusammenspiel von David Michalczyk und Marcus Smallwood, das zwei Mal per Dunking abgeschlossen wurde. Es waren zwei von insgesamt fünf Assists für den jungen Michalczyk, der wie schon gegen Paderborn eine gute Leistung von der Bank ablieferte. Beim Stand von 65:60 für den USC ging es in den letzten Abschnitt.
Mit fünf Zählern sorgte der USC erneut für einen zweistelligen Vorsprung. Die Knights machten im Angriff zwar mächtig Druck. Die Gäste schienen jedoch stets die passende Antwort zu haben. So auch der Dreier von James Wright zum 85:75, der zwei Minuten vor Schluss für eine komfortable USC-Führung sorgte. Der Gäste-Guard wurde für ein Wortgefecht mit Cedric Brooks anschließend mit einem technischen Foul bestraft, sodass der Kirchheimer mit vier Punkten hintereinander noch einmal für Spannung sorgte. Ein Dreier mit Foul von Nils Menck brachte die Gastgeber bis auf vier Zähler heran, am Ende lief den Knights jedoch die Zeit davon und so feierte Heidelberg am Ende einen 96:90-Auswärtssieg. Ein durchaus verdienter Erfolg für die Kurpfälzer, die ohne Leistungsträger Komarek eine starke Leistung ablieferten und in Schoo, Mendez, Barth und Wright ein überragendes Quartett in ihren Reihen hatte.

