Die 22. Auflage des Kirchheimer Citylaufs lockt 600 Schüler an – Streckenrekord bleibt bestehen
Die Fußgängerzone wird zur Sprinterzone

Es hat mal wieder alles gepasst: Großartige Stimmung, spannende Staffelläufe, reibungslose Organisation der LG Teck und ideales Sportwetter machten die 22. Auflage des Kirchheimer Staffellaufs der Schulen wieder zum Mega-Event. 600 motivierte Schülerinnen und Schüler aus zwölf Schulen verwandelten die Fußgängerzone für knapp drei Stunden in eine Vier-Bahnen-Lauf-Arena.

Kirchheim. Dass der Citylauf in der ganzen Region einzigartig ist, erfüllt die Veranstalter der LG Teck mit Freude: „Darauf sind wir stolz und freuen uns, dass wir es nach etlichen Anlaufschwierigkeiten geschafft haben, eine Breitensportveranstaltung solcher Größe zu etablieren“, sagt LG-Vorsitzender Martin Moll, der die Idee im Jahr 1991 umsetzte. Am Anfang war viel Überzeugungsarbeit notwendig, aber sowohl der persönliche Kontakt zu den Schulen als auch die Annahme von Kritik zu Verbesserungen, hat schließlich zum Durchbruch geführt. Der City Ring als Schirmherr macht letztendlich diese Veranstaltung finanziell überhaupt möglich.

Sechs Läufer pro Team, davon mindestens zwei weiblich, lautet der einfache Modus dieser Pendelstaffel. Mit rund 40 Prozent liegt der Mädchenanteil inzwischen überraschend hoch. So hat beispielsweise die Freihof-Realschule es tatsächlich geschafft, zwei reine Mädchen-Mannschaften aufzubieten. In 28 Durchgängen wurden die 100 Staffeln minutiös auf die Strecke geschickt. Das Schlossgymnasium (27), das LUG (16) und die Freihof-Realschule (15) waren die Schulen mit der höchsten Beteiligung.

Die Jüngsten waren die dritten Klassen, die mit jeweils 80 Metern nur die Hälfte der Strecke zurücklegen mussten. Die Freihof-Grundschule hatte am Ende mit sieben Zehntel Sekunden die Nase vorn (1.29,3). Bei der Vierer-Klassenstufe war der Sieg der Eduard-Mörike-/Haldenschule recht deutlich (1.24,4).

Einen Zweifach-Triumph feierte die Teck-Realschule bei den Fünfern. Nach 6 x 160 Metern blieben die Uhren bei 2.53,4 beziehungsweise 2.54,6 Minuten stehen.

Die Sechser-Klassenstufe dominierte das Team der 6b des Schlossgymnasiums (2.38,8). Die Schlössler holten hier alle drei Podiumsplätze. Dafür stellte das LUG bei den Siebener-Klassen die zwei schnellsten Mannschaften. Bei den 8er-Klassen konnte die 8d des Schlossgymnasiums (2.33,8) die starke Waldorfschule (2.36,8) in Schach halten.

Rekorde wackelten, fielen aber auch in diesem Jahr nicht. Ganz nah dran war die Klasse 9c des Schlossgymnasiums, die nach 2.15,3 Minuten nur um eine Zehntelsekunde den Streckenrekord aus dem Jahr 2006 verfehlte. Eine Spitzenzeit erreichte auch die 9b der Freihof-Realschule mit 2.18,3 Minuten. Eine Überraschung gelang der Freien Waldorfschule, die bei der Klassenstufe 10 mit 2.19,00 Minuten gewann. Tagesbestzeit erzielte die Jahrgangsstufe II (ehemals 13. Klasse) des Schlossgymnasiums, die mit 2.13,5 nur sechs Hundertstel Sekunden unter dem absoluten Streckenrekord aus dem Jahr 2006 bliebe.mm