Handball: Dem VfL helfen in den restlichen Spielen nur noch Siege weiter
Die Rechnung wird simpler

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim gehen die Wochen der Entscheidung weiter. Fünf Spiele stehen noch aus - fünf Spiele, in denen der VfL das Maximum an Punkten erreichen sollte, um noch vom Klassenerhalt träumen zu dürfen. Das erste steigt heute Abend (20 Uhr) in der Kirchheimer Walter-Jacob-Halle. Gegner ist die Oberligareserve des VfL Pfullingen.

Kirchheim. Das Ende der Landesliga-Saison rückt immer näher. Für den VfL Kirchheim bedeutet dies, dass jedes einzelne der noch fünf verbleibenden Spiele im Abstiegskampf entscheidend sein kann. Der VfL ist unverändert Vorletzter, der Abstand auf die Nicht-Abstiegsplätze beträgt weiterhin sechs Punkte. Anhand dieser Daten wird klar: Der Klassenerhalt ist zwar nur noch schwer zu erreichen, aber noch immer möglich. Zumal in den vergangenen Wochen ein deutlicher Aufwärtstrend im Team um VfL-Kapitän Roman Keller bemerkbar war. Im letzten Heimspiel feierte der VfL gegen die SpVgg Mössingen mit 24:23 endlich den erhofften zweiten Saisonsieg und auch im Gastspiel vor zwei Wochen beim Aufstiegsaspiranten HSG Schönbuch war der VfL nah dran, gab beim knappen 19:20 ein gutes Bild ab.

Doch ohne Punkte ist alles wertlos. Das weiß auch die Mannschaft, die sich nun auf den nächsten „Abstiegs-Kracher“ konzentrieren muss. Der heutige Gegner, VfL Pfullingen II, liegt mit 17 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und hat damit den Klassenerhalt ebenfalls noch nicht gesichert, auch wenn sich die Pfullinger aktuell nicht in akuter Abstiegsgefahr befinden. Die Kirchheimer werden sich in dieser Begegnung vor allem auf die variable Offensive der Gäste einstellen müssen, in der besonders Max Hertwig und Philipp Mager brandgefährlich sind.

Aus dem Hinspiel haben die Teckstädter noch eine Rechnung offen. Da verlor der VfL trotz zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprungs am Ende mit 27:28. Doch die Kirchheimer glauben, ihre Lehren aus der Begegnung im November gezogen zu haben. Durch das Faschingswochenende und die damit verbundene Spielpause hatten die Kirchheimer zwei Wochen Zeit, um sich intensiv auf die heutige Partie vorzubereiten und sich nochmals gemeinsam auf die bevorstehenden schweren Wochen einzuschwören.

VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil steht für das heutige Spiel der gesamte Kader zur Verfügung. Einzig hinter den Leistungen von Simon Krempler und Simon Latzel, die nach Verletzungspause wieder zurück sind, steht noch ein kleines Fragezeichen. Doch auch die beiden werden vermutlich alles daran setzen, mit einem Heimsieg jene Siegesserie zu starten, die der VfL so dringend braucht.ol

VfL Kirchheim: Oßwald, Pisch – S. Latzel, S.  Smetak, M. Mikolaj, F. Smetak, J. Mikolaj, Späth, Krempler, Castello, Müller, Keller, Rudolph, Kuchenbaur