Die U17-Handballer von JANO Filder haben beim hochkarätig besetzten Sparkassencup in Berlin den Turniersieg gefeiert – mit entscheidender Beteiligung des Weilheimers Tom Reehten. Der Nachwuchshandballer von der Limburg verwandelte im Finale gegen die Füchse Berlin den entscheidenden Siebenmeter und sorgte damit für einen perfekten Abschluss eines erfolgreichen Turnierwochenendes.
Bereits in der Gruppenphase hatte die Mannschaft des Trainerduos De Bellis/Steffens gezeigt, dass sie mit namhafter Konkurrenz mithalten kann. Nach Siegen gegen den VfL Potsdam (25:22) und den SC DHfK Leipzig (26:22) mussten sich die Filder Falken lediglich Bayer Dormagen mit 20:23 geschlagen geben. Als Gruppenzweiter qualifizierte sich JANO dennoch für das Halbfinale.
Dort wartete mit dem SC Magdeburg ein weiterer Klub mit großer Nachwuchstradition. In einer umkämpften Partie behielten die Filder Falken die Nerven und setzten sich mit 23:20 durch. Damit war das Endspiel gegen Gastgeber Füchse Berlin perfekt.
Vor zahlreich mitgereisten Eltern und unterstützt von der eigenen U19 erwischte JANO im Finale den besseren Start. Torhüter Benjamin Dengler steuerte wichtige Paraden bei, zur Pause führten die Filder Falken mit 10:8. Die Berliner ließen sich jedoch nicht abschütteln und sorgten dafür, dass die Partie bis zum Schluss offen blieb. Nach der regulären Spielzeit stand es 19:19 – die Entscheidung musste im Siebenmeterwerfen fallen. Dort legten Michel Kostron und Fritz Kazmaier für JANO erfolgreich vor, während Torhüter Pascal Raisch gleich den ersten Berliner Versuch parierte. Schließlich lag es an Reehten, den Turniersieg perfekt zu machen. Der Weilheimer verwandelte den dritten Siebenmeter zum entscheidenden 22:20 und löste damit den Jubel bei den Filder Falken aus. pm

