Fußball-Kreisliga B 6
Eine Liga sieht rot

Der TSV Weilheim droht der Konkurrenz vorzeitig zu enteilen.

Der TSV Weilheim ist bislang das Maß aller Dinge in der B-Staffel 6. Foto: Markus Brändli

Mit nur drei Begegnungen beginnt am Sonntag die Rückrunde in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 6. Dabei steht Spitzenreiter TSV Weilheim II gegen die TG Kirchheim vor einer machbaren Aufgabe. Für den Weilheimer Trainer Pasquale Spagnuolo wird es dennoch kein Selbstläufer. „Die TG hat einige erfahrene Spieler, wenn wir da nicht hellwach sind, kann das leicht bestraft werden“, so der TSVW-Coach. Mit einem dreifachen Punktgewinn könnte die zweite Weilheimer Mannschaft ihre Tabellenführung auf elf Punkte ausbauen. Dieser große Vorsprung, wäre von den Verfolgern nur schwer einzuholen. „Wir wollen aufsteigen, wissen aber, dass in der Rückrunde noch viel passieren kann“, gibt sich der Weilheimer Trainer Pasquale Spagnuolo noch recht bescheiden. Dabei hat seine Mannschaft mit zehn Siegen und zwei Unentschieden nahezu eine perfekte Hinrunde gespielt. „An diese Leistungen wollen wir jetzt auch in der Rückrunde anknüpfen“, so der TSVW-Coach.

Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen den TSV Oberlenningen hat der SV Nabern im Heimspiel gegen den TSV Schlierbach etwas gut zu machen. „Ich frage mich, wie wir nach einer 2:0-Führung das Spiel noch aus der Hand geben konnten“, zeigt sich der Naberner Spielertrainer Marcel Geismann immer noch enttäuscht. Für den SVN-Coach ist der TSV Schlierbach die zweitbeste Mannschaft der Liga, dennoch sieht Geismann sein Team nicht chancenlos und erwartet ein enges Match. „Zu Hause sind wir stärker als auswärts“, betont er.

Seit Cesare D’Agostino den TSV Schlierbach übernommen hat, läuft alles nach Plan. „Wenn wir in Nabern gewinnen, haben wir die Punkte geholt, die ich erwartet hatte“, sagt D’Agostino. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Schlierbacher mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, denn auf dem voraussichtlich tiefen und schwer zu bespielenden Rasenplatz, ist mit Schönspielerei nichts zu gewinnen. „Wir müssen 90 Minuten lang konzentriert sein“, fordert der TSVS-Coach. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Fabio Santini und Carmelo Scaffidi.

„Wir wollen nachlegen“, sagt SGOH-Trainer Patrick Müller. Nach vier Punkten aus den letzten beiden Begegnungen will die SG Ohmden/Holzmaden auch gegen den TSV Oberlenningen weiter punkten. „Nach einer schwierigen Phase, in der wir zu viele Punkte liegen gelassen haben, hätten wir mit drei Punkten nächstes Jahr einige Möglichkeiten mehr“, rechnet Müller. Den kommenden Gegner schätzt der SGOH-Coach um einiges stärker ein als in der Vorrunde. Nach dem 3:1-Erfolg im Nachholspiel gegen den TSV Linsenhofen II wollen die Oberlenninger den Schwung mitnehmen. „Wir sind nicht chancenlos“, gibt sich der Oberlenninger Spielertrainer Hamit Geckin zuversichtlich. Die Tore erzielten Serhat Demir (12., 16./Foulelfmeter) und Sebastian Pohl (43.). Der Anschlusstreffer resultierte aus einem Eigentor von Angelos Georgantis (34.). Mit einem parierten Strafstoß (20.) hatte der TSVO-Keeper Elvedin Gerzic großen Anteil am Oberlenninger Erfolg.