Lokalsport
Ernüchterung bei Kirchheims Wasserballern

Heidelberg. Ernüchterung bei den Oberligawasserballern des VfL Kirchheim. Im zweiten Saisonspiel beim SV Nikar Heidelberg setzte es eine 10:18-Niederlage. Dabei scheiterten die Teckstädter nicht an der Stärke des Gegners oder dessen Taktik, sondern an ihrer (fast) leeren Ersatzbank. Mit mehr Personal wäre aus VfL-Sicht zumindest ein Unentschieden möglich gewesen. So kassierten die Kirchheimer, bei denen zu allem Überfluss Topspieler Maximilian Oelsner gesundheitlich angeschlagen spielen musste, zu acht eine herbe Schlappe.

Bereits im ersten Viertel konnten sich die Gastgeber absetzen. Obwohl Henning Seibold die Kirchheimer in der ersten Spielminute in Führung gebracht hatte, zogen die Heidelberger an den Gästen vorbei und gewannen den Durchgang mit 3:1. Im zweiten Viertel konnten die Kirchheimer das Niveau der Gastgeber halten und im Gegensatz zum ersten Viertel auch eine Überzahlsituation erfolgreich verwerten. Mit 3:3 war dieses Viertel ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit der Heidelberger immer größer, zumal der VfL nach dem Ausschluss von Ale­xander Gonser keine Wechselmöglichkeiten mehr hatte. Immerhin konnten noch drei Treffer erzielt werden, was angesichts der sieben Tore der Heidelberger freilich nichts mehr am Spielverlauf ändern konnte. Auch im letzten Viertel behielten die Gastgeber die Oberhand, sicherten sich dank eines 5:3 den 18:10-Erfolg.

Vor dem dritten Saisonspiel am 4. Februar beim SV Cannstatt II haben die Kirchheimer nun genug Zeit, um die Niederlage aufzuarbeiten. Noch keinen neuen Termin gibt es für das am 2. Dezember ausgefallene Match bei der SGW Leimen/Mannheim II.pp

VfL Kirchheim: Süss – Rieke (1), Seibold (3), Oelsner (5), Kreipl, Stecher (1), M. Gonser, A.  Gonser