Long Beach. Am Start unter kalifornischer Sonne standen 30 Rennboliden, wobei die GT-Klasse am stärksten aufgestellt war. Wolf Henzler übernahm für das Team die Startphase des nur zwei Stunden dauernden Rennens. Er hatte eine gute Aussicht: Auf dem bekannten Shoreline Drive hatte der Nürtinger mit Mitgliedschaft im Motorsportclub Kirchheim (MCKT) das Hotelschiff Queen Mary stets im Blinkwinkel. Nach einer Rennstunde übergab er den Falken-Porsche als Dritter des GT-Klassements.
Danach konnte Bryan Sellers den Anschluss nicht halten und fiel auf Position fünf zurück. Jetzt machte der US-Amerikaner allerdings Boden gut und lief auf den Ferrari 458 Italia der Piloten Brian Sharp/Johannes van Overbeek auf. Ein Überholproblem gab es freilich nicht, denn Sharp machte einen entscheidenden Fehler – er steuerte den italienischen Boliden in eine Mauer.
Am Ende landeten Henzler/Sellers auf dem vierten Platz und holten die ersten Punkte. „Wir sind mit der Mannschaft auf einem guten Weg“, sagte Wolf Henzler. In den Top Ten der Gesamtwertung findet sich das deutsch-amerikanische Fahrerduo allerdings noch nicht.
Henzlers nächster Start erfolgt beim 1 000-Kilometer-Rennen im belgischen Spa-Franchorchamps am 7. Mai. Dort findet der zweite Lauf zur europäischen Le Mans Serie (LMS)statt. Der dritte ALMS-Lauf wird am 9. Juli in Lime Rock im US-Bundesstaat Connecticut ausgetragen.
