Der TSV empfängt die SG Hegensberg-Liebersbronn – Lenningen beim Tabellen-Schlusslicht
Für Weilheim heißt es dranbleiben

Für den TSV Weilheim geht der Kampf um den Relegationsplatz in der Handball-Bezirksliga heute (20 Uhr) zu Hause gegen die SG Hegensberg-Liebersbronn weiter. Die SG Lenningen hat ab 19.30 Uhr beim Tabellen­letzten in Neckartenzlingen eine Pflichtaufgabe zu lösen.

Weilheim/Lenningen. Die SG Hegensberg-Liebersbronn kämpft energisch um Distanz zum Tabellenkeller. Im Hinspiel vergangenen Oktober trotzte sie dem TSV Weilheim beim 22:22 immerhin einen Punkt ab und hatte am Ende einer zerfahrenen Partie sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Größtes Manko der Weilheimer war dabei die Chancenverwertung. Das Ergebnis mit le­diglich 22 Toren spricht Bände. Dabei liegen die Stärken der SG im Angriff und auf den Außenpositionen.

Die Weilheimer Mannschaft um Kapitän Dominik Klett will mit Blick auf Platz zwei keine Punkte mehr verschenken. Gerade vor heimischer Ku­lisse hofft man auf ein paar Prozent Extra-Motivation, die den Unterschied ausmachen sollen. Zudem scheint sich die Defensive vor einem starken Torhüter Bernhard Illi in den vergangenen Spielen gefestigt zu haben. Im Angriff liegt der Schlüssel in der Effektivität. Die Spiele in Lennin­gen und gegen Denkendorf haben gezeigt, dass der TSV bei konsequenter Chancenverwertung in der Lage ist, jeden zu schlagen.

Verzichten müssen die Weilheimer womöglich auf Fabian Zettl. Der Rechtsaußen, der sich zuletzt in blendender Form zeigte, laboriert an einer Aduktorenverletzung. Ebenso fraglich ist der Einsatz des jungen Florian Braun, der im Training nur mit Schmerzen in der Schulter aufs Tor werfen konnte.

Klare Worte hat Trainer Klaus Wöller der SG Lenningen im letzten Training mit auf den Weg gegeben. „Ich verlange, dass ihr dieses Spiel gewinnt.“ Gegen den Tabellenletzten aus Neckartenzlingen erwartet Wöller zwei Punkte, ohne Wenn und Aber. Wöller weiß: Nach der mehr als schwachen Vorstellung gegen den TSV Wolfschlugen II, bei der seine Mannschaft auch die entsprechende Einstellung vermissen ließ, gibt es einiges gut zu machen.

Im heutigen Spiel gegen das Schlusslicht hofft man in Lenningen, zum alten Spielwitz und zu einem variableren Spiel zurückzufinden. Die Mannschaft geht ohne großen Druck in diese Partie. Die SG steht im gesicherten Tabellen-Mittelfeld und hat auch nach oben kaum noch Chancen. Eine gute Gelegenheit, dem eigenen Publikum wenigstens gute Unterhaltung zu bieten.

In den vergangenen Wochen wurden die Zügel im Training nochmals angezogen. Wöllers Signal war deutlich: Man will den Gegner aus dem Neckartal nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zumal die dünne Personaldecke den Trainer nachdenklich stimmen muss. Durch die Ausfälle von Lamparter und Walddörfer, und mit den angeschlagenen Renz und Ringelspacher fehlt es der SG an Alternativen.tk/rs

TSV Weilheim: Illi, Müske – T. Sigel, F. Zettl, Seyferle, Auweter, Hiller, Braun, Klett, S. Sigel, D. Zettl, Klein, Banzhaf, Reimann

SG Lenningen: Lenningen Carrle, Lamparter – P. Bächle, M. Bächle, Wald, Renz, O. Ringelspacher, Austen, K. Ringelspacher, Haid, Schmid, Schur