Lenningen. Unter keinem guten Stern steht der Sonntagsausflug der SG Lenningen auf die Ostalb. Zum einen hat die Mannschaft gegen die TSG Schnaitheim bereits in der vergangenen Saison zwei Niederlagen hinnehmen müssen, zum anderen ist der SG-Kader erneut mehr als dünn. Leistungsträgerin Saskia Schweikert, die seither den Part als Angriffsmotor und Offensivkoordinator übernommen hat, steht grippebedingt für das Spiel nicht zur Verfügung. Somit lastet die Regisseurs-Aufgabe auf den Schultern der wenigen anderen Rückraumspielerinnen. Auch Carolin Luxenhofer trainierte in den letzten beiden Wochen aufgrund von Klausurvorbereitungen für das Studium allerdings nicht mit.
Die SG Lenningen reist somit als klarer Außenseiter in Richtung Heidenheim. Die TSG Schnaitheim, die bisher vor allem gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gespielt hat, steht mit 10:6 Punkten auf dem sechsten Platz in der Tabelle. Das Team spielt an guten Tagen einen technisch sauberen Handball mit einem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff und entsprechend ausgeführten Tempogegenstößen. Will die SG den Hauch einer Chance haben, muss alles optimal laufen und der Offensivblock seine Chancen nutzen. Auch das richtige Haushalten mit den eigenen Kräften ist für die dezimierte Mannschaft enorm wichtig. Das Spiel ohne Ball und das Suchen der Lücke im Angriffsverbund hat Coach Bruno Rieke am Freitag nochmals intensiv trainiert. Er sitzt nach seiner beruflichen Abwesenheit bei der letzten Partie wieder auf der Bank.
Kämpfen und überraschend einen Punkt holen will die SG auf jeden Fall, da am 15. Dezember Spitzenreiter TV Reichenbach zu Gast in Lenningen ist. Bei diesem Spiel hängen die Trauben für die SG dann noch viel höher. Spielbeginn ist morgen um 17 Uhr in der Ballspielhalle Heidenheim-Schnaitheim (in den Seewiesen).rs
SG Lenningen: Kullen, Schmierer – Dangel, Klein, Luxenhofer, Ringelspacher, Schilling, Mück, Kazmaier, Götz, Dirmeier