Am Freitag steht Falk Meyer als Organisator der Langdistanz-Rad-Challenge „Albpacka“ als Organisator neben der Startlinie und sorgt mit seinem Team das Wochenende über dafür, dass die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der SVL-Hütte auf dem Weg zu ihrem nächsten Checkpoint bei Laune gehalten werden. Zuletzt stieg der Vorsitzende des TV Bissingen jedoch selbst aufs Rad und bewies bei der ganz ähnlichen Veranstaltung im Schwarzwald neben den schnellsten Beinen auch noch jede Menge Durchhaltevermögen. Das sogenannte „Nuff-Na“ mit Start und Ziel in Horb am Neckar hatte jede Menge landschaftliche Highlights zu bieten, forderte die Starter aber bis aufs Letzte. Vier Checkpoints galt es anzufahren, die Route durften sich die Teilnehmer selbst zusammenbasteln. Falk Meyer hatte sich für sein Gravelbike entschieden und kam bei knapp 500 Kilometern auf mehr als 7600 Höhenmeter. Das Ganze absolvierte er in 22 Stunden und 40 Minuten. „Meine Frau und ich hatten uns eigentich recht spontan angemeldet, einfach um zu schauen, wie das bei denen so läuft. Mein Plan war zu versuchen, ob ich es unter 24 Stunden schaffe. Und es lief erstaunlich gut“, berichtet Falk Meyer. Nach der Hälfte der Strecke lag Falk Meyer mit zwei weiteren vorne. „Bei dem einen wusste ich, dass er in der Nacht schlafen würde. Der war also raus um Platz eins.“ Der andere war mit dem Rennrad unterwegs und musste viel außen rum fahren, während Falk Meyer quer durch den Schwarzwald heizen konnte. Dennoch trafen sich die beiden immer wieder unterwegs. Drei Stunden vor dem Ende zog Falk Meyer das Tempo dann nochmal richtig an und kam als Erster ins Ziel. Die nassen Füße und kalten Glieder hatten sich also gelohnt.
Falk Meyer rockt das Ultra-Cycling-Event „Nuff-Na“ im Schwarzwald

