Zwei Wochen vor dem Ligastart geht am Sonntag der Fußball-Bezirkspokal in seine erste Runde. In 28 Partien kämpfen 56 Teams um den Einzug in die zweite Runde. Mit dabei sind acht Vereine aus der Teckregion. Der recht frühe Termin der Spiele, mitten in den Schulferien, kommt für viele Teams zur Unzeit. Sie haben aufgrund der Urlaubszeit mit großen Personalproblemen zu kämpfen.
Zu einem interessanten Duell kommt es zwischen dem TSV Weilheim II und der SGM Ohmden/Holzmaden II. Für den Weilheimer Trainer Pasquale Spagnuolo ist es das erste Pflichtspiel mit seiner neuen Mannschaft: „Ich halte sehr viel von diesem Wettbewerb. Es ist nur schade, dass der Pokal zu einem Zeitpunkt kommt, an dem viele Spieler im Urlaub sind.“ Dennoch stehen dem TSVW-Coach noch genügend Spieler zur Verfügung, und Spagnuolo ist überzeugt, dass seine Jungs richtig Gas geben werden, um eine Runde weiterzukommen.
Alles andere als ein Weilheimer Sieg wäre für den SGOH-II-Trainer Timo Spielvogel eine große Überraschung. „Das wird eine ganz harte Nuss, aber wir wollen versuchen Paroli zu bieten“, ist es für den SGOH-Coach zumindest noch ein guter Test vor dem Start in die neue Saison.
Unbedingt eine Runde weiter kommen, will der neue Trainer Gaetano Caruana des TSV Ötlingen. Die Rübholzelf ist zu Gast bei den SF Jebenhausen. Die Gastgeber belegten in der vergangenen Runde den dritten Platz. Also keine leichte Aufgabe für die Caruana-Elf. Zudem dürfen die Erwartungen nach nur drei Wochen Vorbereitung nicht zu hoch sein. „Es wäre schön, wenn es uns gelingt, in die zweite Runde einzuziehen. Dann wartet ein Heimspiel gegen den VfB Neuffen II auf uns“, wäre es für den TSVÖ-Coach ein weiteres Pflichtspiel, in dem man neue Erkenntnisse gewinnen kann.
Zuversicht in Schlierbach
Vor einer schweren Aufgabe steht der TSV Schlierbach im Heimspiel gegen den Kreisliga-A-Absteiger GSV Dürnau. Für den Schlierbacher Trainer Benedetto Savoca ist der kommende Gegner schwer einzuschätzen. „Die wollen sicherlich gleich wieder in die A-Liga zurückkehren“, vermutet Savoca. Obwohl dem TSVS-Coach auf Grund einiger Urlauber nicht der komplette Kader zur Verfügung steht, ist der 46-Jährige zuversichtlich, in die zweite Runde einziehen zu können.
Der TSV Oberlenningen steht beim SC Altbach II vor einem ungeschriebenen Blatt. Die Gastgeber haben nach sechs Jahren wieder eine zweite Mannschaft ins Rennen geschickt. Nach einer positiven Vorbereitung will der Oberlenninger Spielertrainer Hamit Geckin mit seiner Mannschaft weitere Erfahrungen sammeln. Obwohl einige Akteure im Urlaub sind, kann der TSVO-Trainer auf genügend Spieler zurückgreifen. „Wir haben in zwei siegreichen Testspielen gute Leistungen gezeigt. Nun hoffe ich, dass wir das auch in Altbach umsetzen können“, sieht der Oberlenninger Übungsleiter seine Jungs nicht chancenlos.
Mit dem letzten Aufgebot gastiert die zweite Ötlinger Mannschaft beim TSV Köngen II. Insgesamt 15 Spieler sind im Urlaub, deshalb muss der Ötlinger Trainer Reinhold Kieltsch auf AH- und A-Junioren-Spieler zurückgreifen. „Es werden vier AH- und drei A-Junioren-Spieler von Beginn an mit dabei sein.“ Die Chancen aufs Weiterkommen sind für den TSVÖ-Coach alles andere als rosig. In der letzten Runde belegte die zweite Köngener Mannschaft den vierten Tabellenplatz in der Staffel 2.
Auch Manuel Staiger, der Trainer der zweiten Dettinger Mannschaft, kann im Pokalspiel gegen den TSV RSK Esslingen II nicht aus dem Vollen schöpfen. „Es fehlen einige wichtige Spieler“, klagt Staiger. Für den 42-Jährigen hat der Wettbewerb keinen großen Stellenwert: „Der Pokal gibt mir eine weitere Möglichkeit, damit sich meine Mannschaft besser einspielen kann.“ Deshalb hat Staiger auch keine großen Erwartungen daran, in Runde zwei zu kommen: „Es wäre schön. Wenn wir ausscheiden, wäre das aber auch kein Beinbruch.“
In der vergangenen Saison ist der AC Catania Kirchheim II schon in der ersten Runde mit 5:6 nach Elfmeterschießen gegen die SGM Raidwangen/Großbettlingen ausgeschieden. Dieses Mal will es Trainer Giuseppe Danze mit seinem Team beim ASV Eislingen II besser machen und die erste Runde überstehen: „Wir haben zwar einige Urlauber, aber ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Spieler von unserer ersten Mannschaft dazu bekomme.“

