Für das 49. Teckbotenpokal-Turnier laufen die letzten Vorbereitungen
Feinschliff nach VfB-Spiel

43 Tage noch bis zum 49. Teckbotenpokal-Turnier, doch von gesteigerter Anspannung bei Ausrichter VfL Kirchheim keine Spur. „Momentan haben die Vorbereitungen auf das Testspiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart Anfang Juli erste Priorität für uns“, sagt VfL-Geschäftsführer Walter Rau. Sorgen, das eine Kicker-Event könne organisatorisch zu Las­ten des anderen Kicker-Events gehen, braucht sich dennoch keiner zu machen.

Kirchheim. Step by step – das ist das angeeignete Motto der VfL-Fußballabteilung, die in ihrem Jubiläumsjahr gleich mehrere Groß­ereignisse auf die Beine zu stellen hat. Seit 100 Jahren jagen sie in Kirchheim dem Fußballleder nach, doch just im Sommer 2011 überschlagen sich die Ereignisse: Erst das 90-minütige VfL-Kräftemessen gegen Bruno Labbadias neu formierte Bundesliga-Truppe zum Saisonstart (9. Juli), danach das neuntägige Teckbotenpokal-Turnier mit den besten 24 Regionalteams sowie Champions-League-Frauenfinalist Turbine Potsdam als Publikumsmagnet (29. Juli bis 7. August) – eventträchtiger war ein Sommermonat an der Jesinger Allee noch nie. Noch sind einige organisatorische Baustellen offen („etwa 350 Helfer brauchen wir in der Teckbotenpokal-Woche. Noch haben wir nicht alle“), doch Rau ist in diesen Tagen die Ruhe in Person. „Jetzt bringen wir erst mal das VfB-Spiel über die Bühne, danach kümmern wir uns um den Feinschliff des Teckbotenpokals“, sagt er.

No net hudle – gut anderthalb Monate vor dem ersten Teckbotenpokal-Anstoß drücken die VfL-Macher noch nicht aufs Tempo. Das Feld ist inzwischen auch weitgehend bestellt, denn die Funktionäre Jürgen Collet, Winfried Scholz und Franziska Pöschl haben in den letzten Monaten hinter den Kulissen fleißig gearbeitet und Sitzungen im Wochenrhythmus abgehalten. Und so sind die wichtig(st)en Turnierthemen Sponsoring, Catering und Turnierbroschüre (Auflage 10 000) inzwischen komplett abgearbeitet – oder fast.

Die VfL-Organisatoren haben den Selbstanspruch, in diesem Jahr „ein ganz besonderes Turnier auszurichten“ (Pöschl). Sportlich gesehen sind sie auf einem guten Weg: Erstmals mischen im 24 Mannschaften starken Teilnehmerfeld mit dem TSV Weilheim und dem TSV Deizisau wieder zwei Landesligisten mit – das Spielniveau wird steigen.

Dahinter tummeln sich drei Bezirksligisten (AC Catania, VfL Kirchheim II, SF Dettingen) in der Rolle der Jäger, den Rest der Teams machen A- und B-Kreisligisten aus. Genau 52 Gruppen-, K.o.- und Finalspiele werden an den neun Turniertagen auf zwei Plätzen (Stadion, VfL-Jugendplatz) zu absolvieren sein – Spieler und Fans erwartet wieder ein echter Fußball-Marathon. Der Finalsieg ist mit 1 000 Euro dotiert.

Inzwischen ist auch das Rahmenprogramm des Turniers längst in trockenen Tüchern. Vollversorgung in puncto musikalischer Untermalung ist garantiert: Allabendlich gibt‘s im Festzelt auf dem VfL-Platz einen anderen Gig – die Palette, die die engagierten Bands und DJs bieten, reicht von Schlagermusik bis Rock.