Handball-Bezirksliga: Alle drei Teckteams rechnen sich Erfolgserlebnisse aus
Fernduell um den dritten Platz

Spannung in der Handball-Bezirksliga: Auf der Saisonzielgeraden beginnt für den TSV Weilheim und den TSV Owen der Kampf um Platz drei. Die SG Lenningen will derweil Boden auf die beiden Lokalkonkurrenten gutmachen.

Weilheim/Lenningen/Owen. Die seit sechs Spielen ungeschlagenen Weilheimer sind dank der Schützenhilfe des TSV Owen, die den heutigen TSVW-Konkurrenten aus He­gens­berg/Liebersbronn vergangenes Wochenende besiegt hatten, bereits nach Minuspunkten an der SG vorbeigezogen – ob zu Recht, können die Weilheimer heute Abend (20 Uhr, Lindachsporthalle) unter Beweis stellen. In der Hinrunde trennte man sich auf dem Hegensberg noch 23:23, was damals eine gefühlte Niederlage für die Weilheimer war. In der Rückrunde tritt der TSV allerdings gefestigter auf, kann Partien, in denen es gegen Ende eng wird, nun auch für sich entscheiden.

Diese Tugend wird vermutlich auch heute Abend zum Einsatz kommen müssen, wenn die Zuschauer in der Lindachsporthalle ein Duell auf Augenhöhe erwarten dürfen. Torreich waren die Spiele gegen Hegensberg in der Vergangenheit selten, kampfbetont dafür immer. Der Weilheimer Kader steht im Vergleich zum Spiel in Köngen unverändert da, Trainer Thomas Burger kann personell aus dem Vollen schöpfen. Bleibt für die TSVW-Recken nur noch, die volle Leistungsfähigkeit aufs Parkett zu bringen, um der anschließenden „Player‘s Party“ (mit Barbetrieb) im Foyer der Sporthalle die nötige Grundlage zu geben.

Die SG Lenningen geht nach der unerwartet guten Vorstellung gegen Spitzenreiter Leinfelden-Echter­dingen mit breiter Brust in die heutige Partie gegen den TV Altbach. Die zuletzt arg gescholtenen Lenninger haben im zurückliegenden Spiel zu ihrer alten Form und Spielweise zurückgefunden. Dies möchte das Team heute auch vor heimischem Publikum wieder zeigen. Zu Gast in der Lenninger Sporthalle ist ab 20 Uhr der Tabellenneunte, der TV Altbach. Das Hinspiel im November vergangenen Jahres konnte die SG unspektakulär mit 26:21 gewinnen. Die grün-weißen Gäste aus Altbach benötigen im Kampf um den Klassenerhalt noch jeden Punkt und werden dementsprechend motiviert in Lenningen auflaufen. Bei der SG ist die Tabellensituation dagegen wenig spektakulär. Mit genügend Abstand zur Abstiegszone und keinerlei weiteren Chancen, im Kampf um die Spitzenplätze mitzumischen, bleibt der SG nur das Aufrücken im breiten Mittelfeld. Ziel ist es, im Vergleich der drei Teckmannschaften noch Boden gutzumachen, nachdem Owen und Weilheim zuletzt eine ansteigende Formkurve an den Tag gelegt hatten.

Für den Lenninger Coach Michael Rehkugler führt der Weg zum erwarteten Sieg gegen Altbach wieder über die Abwehr. Diese arbeitete in der vergangenen Partie äußerst konzentriert. Für den stark verbesserten Angriff wünscht er sich von seinen Spielgestaltern noch etwas mehr Geduld in der einen oder anderen Situation. Ansonsten ist er aber zuversichtlich, dem SG Publikum wieder einen Sieg präsentieren zu können.

Teckteam Nummer drei muss erst morgen ran: Der TSV Owen erwartet am Sonntag um 17 Uhr den TSV Zizis­hausen II in der Teckhalle. Nach ­zuletzt zwei Siegen hintereinander wollen die Owener dem Lokalrivalen aus Weilheim auf den Fersen bleiben. Zumal die direkten Konkurrenten aus Weilheim und Hegensberg-Liebers­bronn aufeinandertreffen, was den Teckstädtern einen leichten Vorteil einbringen könnte.

Allerdings gilt es, die Zizishau­sener Zweite nicht zu unterschätzen. Die Owener müssen gegen den vermeintlich leichten Gegner ihr ganzes Können abrufen, um die zuletzt gezeigten Leistungen zu bestätigen. Der Spielerkader sollte den Owenern keine allzu großen Sorgen bereiten. Manuel Bauer, der sich am vergangenen Wochenende im Auswärtsspiel in Esslingen am Sprunggelenk verletzte, und Dominik Fischer, der mit einer Grippe das Bett hütet, sind die Einzigen, hinter deren Einsätzen noch ein Fragezeichen steht.tk/rs/hr

TSV Weilheim: Illi, Müske – Sigel, Hartmann, Seyferle, Banzhaf, Steinke, Braun, Hiller, D. Zettl, Klein, Klett

SG Lenningen: Carrle, Lamparter – Schopp, Max Bächle, Rieke, Renz, Schmid, O. Ringlespacher, Austen, Born, Haid, Marc Bächle, Pisch

TSV Owen: U. Raichle, Langlinderer, Waldenmayer – Kupferschmid, Mosca, Stark, Schmid, Martin, Bauer, Busch, H. Raichle