Kirchheim. Der Verbandsligakader, von VfL-Trainer Ralf Rueff bekommt ein anderes Gesicht. Verlassen werden die Mannschaft Hakan Sahin, Josip Colic, Harry Nickels und Manuel Rothweiler. Sahin wechselt zum SV Turanspor Göppingen (Kreisliga B), Colic und Nickels zieht es zum Landesligisten SV Ebersbach und Rothweiler wechselt zurück zu seinem Heimatverein FV 09 Nürtingen (Bezirksliga).
Als Neuzugänge können Marius Nigl, Fahti Hamamci und Emre Sahin präsentiert werden. Marius Nigl (22) wurde acht Jahre in der VfL-Jugend ausgebildet, ehe er 2010 in die Landesliga zum SV Ebersbach wechselte. Dort gehörte er seither zu den Stammspielern im Mittelfeld und feierte vergangene Saison die Vizemeisterschaft. Mittelfeldspieler Fahti Hamamci (19) hat ebenfalls VfL-Wurzeln. Nach der U17 wechselte er zum VfB Nagold, zum FC Eislingen und zum FC Heiningen, wo er vergangene Saison als Stammspieler Bezirksligameister wurde. Emre Sahin (22) kommt vom SSV Göppingen nach Kirchheim. Ausgebildet wurde er in der U19-Bundesligamannschaft des SSV Ulm, von wo aus er in die Verbandsliga zum FC Donzdorf wechselte. In Göppingen traf der gelernte Stürmer in dieser Saison bereits 18 Mal. Als Quasi-Neuzugang kann Michel Forzano gezählt werden. Der xx-Jährige musste sich im Sommer einer Knorpeloperation unterziehen, wodurch er die gesamte Vorrunde pausieren musste. Seit November kann er jedoch schmerzfrei trainieren und steigt zur Vorbereitung, die am Donnerstag kommender Woche beginnt, wieder voll ein. „Wir haben mit den Neuzugängen und Forzanos Rückkehr im Offensivbereich an Qualität gewonnen“, glaubt der sportliche Leiter Markus Brühl, „so hat Trainer Ralf Rueff gleichwertige Alternativen bei der Auswahl seiner Startelf.“
Neues Personal gibt‘s auch bei der zweiten VfL-Mannschaft zu vermelden. Mit Andreas Gerstenberg (33) hat der abstiegsbedrohte Bezirksligist einen Nachfolger für den vergangene Woche zurückgetretenen Jens Roth gefunden. Der ehemalige Landesligaspieler des FC Eislingen war unter Verbandsligatrainer Ralf Rueff dessen Co-Trainer in Eislingen. Andreas Gerstenberg, hauptberuflich Polizist, übernimmt zur Rückrunde die schwere Aufgabe, den Klassenerhalt zu schaffen und die jungen Spieler an die Verbandsliga heranzuführen. Erfahrungen konnte er hierfür bei seinen Tätigkeiten als U17-Trainer des FC Heidenheim sowie beim FC Eislingen sammeln.
Mittlerweile hat sich auch der Ärger um das Nicht-Antreten des VfL II beim Hallenturnier in Wolfschlugen (wir berichteten) gelegt. Laut Abteilungsleiter Fabian Preuß war die Anmeldung bereits im August erfolgt, vom damaligen Teammanager nach dessen Rausschmiss jedoch nicht weitergegeben worden – beim VfL wusste schlichtweg niemand, dass die Mannschaft in Wolfschlugen hätte spielen sollen. Der sportlicher Leiter Markus Brühl hat sich mittlerweile bei Turnierausrichter TSV Wolfschlugen für das Nicht-Antreten entschuldigt.pm/tb
