Platz vier beim Etappenrennen auf Zypern – Weltcupauftakt in drei Wochen
Fumic liegt im Plan

Manuel Fumic hat beim ­Afxentia-Etappenrennen auf Zypern in der Gesamtwertung Platz vier belegt, 48 Sekunden hinter dem Weltranglisten-Ersten Jaroslav Kulhavy. Dreimal ­verpasste Fumic den Sprung aufs Tagespodest nur knapp.

Voroklini. Vorbereitungsrennen haben ihre eigenen Gesetze. Die wichtigste Erkenntnis, die Manuel Fumic aus Zypern mitnahm: Er war auf allen Tagesabschnitten des dreitägigen Etappenrennens unter den Besten. Und da Weltmeister Jaroslav Kulhavy auch ein Maßstab im Rennen war, ließ sich die Leistung durchaus als positiv abheften.

Beim abschließenden Cross-Country-Rennen am Sonntag war Manuel Fumic Teil einer fünfköpfigen Spitzengruppe. Bis Wolfram Kurschat (Neustadt/W.) an der Gruppe vorbeiflog und sich mit 34 Sekunden Vorsprung auf Kulhavy, den Schweden Emil Lindgren und den Schweizer Fabian Giger den Etappensieg holte. Nach einem Kettenklemmer in der Schlussrunde konnte der Kirchheimer in diesen Dreikampf nicht mehr eingreifen. Mit 41 Sekunden Rückstand auf Kurschat erreichte er das Ziel als Fünfter. „Ich freue mich, dass hier zum Schluss noch ein Deutscher gewonnen hat. Wolfram hatte ziemlich viel Dampf“, freute er sich im Ziel für seinen Nationalmannschaftskollegen.

Am Samstag beim Point-to-Point-Rennen, einer großen Schleife über 44,5 Kilometer durch das Macheras-Gebirge, war Manuel Fumic Vierter geworden. Er hatte die Etappe stark mitgeprägt, in einer vierköpfigen Spitzengruppe jedoch Pech, als er in einer mehrere Kilometer langen Abfahrt kurz aus dem Sattel musste, um ein Problem mit der Kette zu beheben. Viel Zeit hatte ihn das zwar nicht gekostet, doch danach gab es eine ganze Weile kaum Gelegenheit zum Überholen. Im Ziel waren es letztlich 32  Sekunden Rückstand auf Emil Lindgren, der den Tschechen Kulhavy im Sprint bezwang. Fabian Giger wurde mit zwei Sekunden Rückstand Dritter.

Im Zeitfahren zum Auftakt hatte Fumic am Freitag Rang vier belegt, neun Sekunden hinter Jaroslav Kulhavy. Ein wenig zu verhalten sei er die 5,6 Kilometer angegangen, meinte er. 3,4 Sekunden vor ihm lag der Schwede Emil Lindgren und 4,9 Sekunden davor der Tscheche Ondrej Cink. Dass es in der Endabrechnung zum Po­dium nicht gereicht hat, spielte in der Gesamtbilanz keine große Rolle. Er sei zufrieden mit seiner Form und könne zuversichtlich auf die kommenden Wochen blicken. Richtig ernst wird es dann am 17. März mit dem Weltcupauftakt in Südafrika.