Voroklini. Die erhoffte Bestätigung der guten Trainingsarbeit konnte Manuel Fumic aus Zypern mitnehmen. Von Anfang an wollte der 30-jährige Cannondale-Fahrer in dieser Saison ganz vorne mithalten.Da mit Olympiasieger Jaroslav Kulhavy und dem Weltranglistenvierten Fabian Giger zwei Konkurrenten aus der absoluten Weltspitze auf der Mittelmeer-Insel mit am Start standen, durfte der erste Formtest durchaus als Maßstab dienen.
Lediglich zehn Sekunden hinter Jaroslav Kulhavy (1:28:59 Stunden) überquerte Manuel Fumic die Ziellinie, nachdem er im Sprint Fabian Giger bezwungen hatte. Beide waren bis Ende der vorletzten von fünf Runden gemeinsam mit Kulhavy an der Spitze. „Jaro ist uns plötzlich entwischt“, erzählte Manuel Fumic im Ziel. Kulhavy hatte in einer Abfahrt etwa fünf Sekunden Vorsprung herausgefahren und dann durchgezogen. Zuvor hatte Fumic eine kurze Aufholjagd starten müssen, nachdem er gleich in der Anfangsphase einen harmlosen Sturz hatte und dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe verlor.
Bei einsetzendem Regen und dadurch glitschigem Untergrund wollte der Kirchheimer nach Kulhavys entscheidender Attacke nicht alles riskieren. „Ich habe mich auf Giger und den Kampf um den zweiten Platz konzentriert“, sagte er. Das Duo blieb bis in die Gassen von Voroklini zusammen. Auf der Zielgeraden hatte der Deutsche Meister gegenüber dem Schweizer dann die größeren Reserven.
„Ich bin für diese Jahreszeit untypischerweise ganz gut in Form“, bilanzierte Fumic sein Ergebnis mit einem Lachen. „Die Richtung stimmt, der Test war erfolgreich.“ Sprach’s und machte sich auf den Weg zum Flughafen. Das Cannondale Presse-Camp im italienischen Finale Ligure wartete. Der nächste Wettkampf wird dann die Etappenfahrt Cape Epic in Südafrika sein. Während Kulhavy dort mit Partner Christoph Sauser (Schweiz) gewinnen will, fährt Fumic mit Teamkollege Marco Fontana (Italien) das Rennen ab 17. März nur als Saisonvorbereitung.
