Lokalsport
Fumic stürzt und fährt auf Rang vier

Nikosia. Mit Rang vier beim Auftakt zum Cyprus Sunshine Cup auf Zypern hat Manuel Fumic einen sehr passablen Start in die Mountainbike-Saison 2012 hingelegt. Der Sieg ging an den tschechischen Weltmeister Jaroslav Kulhavy.

Die Rennen auf Zypern dienen praktisch zwar nur der Vorbereitung auf den Weltcup. Doch für Manuel Fumics Verhältnisse war das erste Saisonrennen trotzdem schon viel­versprechend. Der Kirchheimer tummelte sich mit etlichen Weltklassefahrern in der ersten Runde in der Spitzengruppe und lag zwischendurch sogar mit zehn Sekunden Vorsprung in Front. „Ich habe mich heute richtig gut gefühlt, zu Beginn mich aber noch zurückgehalten“, sagte Fumic später.

Dass er in den Kampf um den Sieg nicht mit eingreifen konnte, lag an einem Sturz, den er in der vierten von fünf Runden fabrizierte. „Ich bin den Fahrern vor mir in einer Linie gefolgt, die ich vorher nicht gefahren bin. Dabei habe ich einen Fehler gemacht und bin über den Lenker geflogen“, erklärte Fumic. So war er in der vierten Runde plötzlich nicht mehr in der sechsköpfigen Spitzengruppe vertreten. Beim Sturz bekam das Vorderrad einen Schlag ab, so dass es fortan etwas eierte.

Fumic drückte trotzdem aufs Tempo und fuhr sogar etwas schneller als die Führenden. Dennoch konnte er das Spitzentrio nicht mehr erreichen. Weltmeister Kulhavy, der Schweizer Fabian Giger und der Brite Liam Killeen machten den Sieg schließlich unter sich aus. Kulhavy gewann in 1.23,36 Stunden mit zwei Sekunden Vorsprung auf Giger und drei Sekunden vor Killeen.

Unweit des Zieles erreichte Fumic noch seinen deutschen Landsmann Wolfram Kurschat (Neustadt/W.), der allerdings im Glauben war, dass noch eine Runde zu fahren sei. Das Missgeschick kostete ihm den vierten Platz, den Fumic ergatterte. Sein Rückstand auf den Sieger: genau 30 Sekunden.

„Weil ich zum Schluss noch eins drauf setzen konnte, bin ich heute echt zufrieden. So gut bin ich noch nie in die Saison gestartet“, sagte Fumic. Vom kommenden Freitag bis Sonntag bestreitet er das Afxentia Etappen-Rennen, wo die internationale Konkurrenz noch größer sein dürfte. Ein Zeitfahren am Freitag, ein Marathon am Samstag und ein Cross-Country-Rennen am Sonntag stehen auf dem Biker-Programm.ev