Henzler auf dem Nürburgring nur auf Platz 49
Glücklos durch 
die grüne Hölle

Enttäuschung für Rennfahrer Wolf Henzler: Beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife kam der Pilot des MC Kirchheim Teck mit den Fahrerkollegen Peter Dumbreck (England), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) im Porsche 911 GT3 R des Teams von Falken- Motorsports nach mehreren ungeplanten Boxenstopps nur auf den 49. Platz.

Nürburg. Porsche-Werkspilot Wolf Henzler wurde auserkoren, von Platz 17 aus den Start zu übernehmen und konnte auf Intermediate-Reifen auf nasser Piste einige Plätze gutmachen. Im Verlauf der ersten Runde durch die grüne Hölle zog im Cockpit ein undefinierbarer Geruch auf und Henzler sah auch kleine Rauchwölkchen im Bereich des vorderen rechten Kotflügels, die ihn veranlassten, die Box anzusteuern. Die Mannschaft um Sven Schnabl konnte jedoch nur ein leicht schleifendes Rad feststellen.

Da die Piste wieder trocken schien, wurden Slicks aufgezogen. Henzler fuhr vier Minuten hinter dem Feld wieder auf die Strecke und übergab nach annähernd zwei Stunden den Falken-Porsche an den Engländer Peter Dumbreck, der seinen Fahrstint ohne Probleme hinter sich brachte. Martin Ragginger dagegen blieb im Abschnitt Bergwerk ohne Vortrieb stehen. Der blaugrüne Bolide mit der Startnummer 44 rollte aus und wurde ins Fahrerlager zurückgeschleppt. Ganze 20 Runden nahm der notwendige Motorenwechsel in Anspruch. „Wir wollten das Rennen unbedingt zu Ende fahren und so viele Erfahrungen wie möglich mitnehmen“, so Henzler. Der Falken-Porsche lief von nun an wie ein Uhrwerk. Die vier Piloten fuhren ähnlich schnelle Rundenzeiten wie die Führenden. Allerdings waren die rückständigen Runden nicht mehr aufzuholen.

Die 24-Stunden-Hatz hat am Ende dennoch ein Porsche gewonnen, siegreich waren Marc Lieb/Romain Dumas/Lucas Luhr/Timo Bernhard mit dem 911 GT3 RSR des Teams von Olaf Man­they.

Am kommenden Wochenende startet Wolf Henzler im italienischen Imola zusammen mit Patrick Pilet (Frankreich) beim dritten Lauf der europäischen Le Mans-Serie mit einem Porsche 911 GT3 RSR des Teams Matmut.es