Bei der Leichtathletik-DM der Junioren in Bremen lassen die Stabhochspringer der LG Leinfelden aufhorchen
Hoch hinaus im Weserstadion

Bremen. Auf die Minute topfit haben sich die Stabhochspringer der LG Leinfelden, die in diesem Jahr noch gar nicht so stark in den Vordergrund getreten waren, bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Bremen präsentiert.

In einem hochklassigen Wettbewerb, bei dem vorne der deutsche Spitzenspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) 5,72 Meter überquerte und damit die Goldmedaille und den deutschen Meistertitel ergatterte, steigerte sich Florian Gaul von der LG Leinfelden auf 5,40 Meter und holte damit die Bronzemedaille. Zudem verbesserte er seinen eigenen Kreisrekord von 5,36 Metern aus dem Vorjahr um vier Zentimeter. Mit Clemens Daniel, der 5,45 Meter überquerte, landete das LAZ Zweibrücken hier einen Doppelsieg.

Bei den Frauen holte Victoria von Eynatten (LG Leinfelden) in der gleichen Disziplin Silber mit der Einstellung des Kreisrekordes von 4,30 Metern. Der Wettbewerb war jedoch deutlich knapper als bei den Männern. Es gewann Annika Roloff (MTV Holzminden) mit 4,35 Metern vor von Eynatten, Katharina Bauer (USC Mainz, 4,25 Meter) und Joanna Kraft (TuS Metzingen, 4,20 Meter).

Die Nürtingerin Eva Strogies im Dress des LAZ Kornwestheim war bei den Frauen über 100 Meter Hürden am Start. Sie lief im Vorlauf 14,07 Sekunden und steigerte sich dann im Finale auf 13,88 Sekunden, was persönliche Bestzeit sowie Rang sieben bedeutete. Die Technikerin Christiane Ruess aus Aichtal im Dress des VfB Stuttgart kam mit der Kugel wieder einmal über die 15-Meter-Marke. Mit 15,07 Metern belegte sie im Endkampf Platz fünf. Mit 46,52 Metern im Diskuswurf verfehlte sie jedoch als Neunte das Finale.

Die männlichen Techniker des VfB Stuttgart, Michael Salzer aus Nürtingen und David Wrobel aus Leinfelden, betätigten sich mit dem Diskus und erreichten beide den Endkampf der besten acht. Salzer wurde Vierter mit 55,76 Metern und Wrobel kam mit 54,95 Metern auf Rang sechs. Den Wettbewerb gewann der jüngere Bruder des Diskus-Weltmeisters Robert Harting, Christof Harting aus Berlin, mit 62,07 Metern.pk