Lenningen. Haben die Handballerinnen der SG Lenningen endlich ihr Sieger-Gen entdeckt? Bei den letzten drei Spielen wurden immerhin 4:2 Punkte eingefahren. Diese waren auch bitter notwendig, um die Minimalchance auf einen Nichtabstiegsplatz in der Landesliga zu wahren. Wurde im SG-Umfeld vor den vergangenen Partien bereits oft von „Vier-Punkte-Spielen“ gegen unmittelbare Tabellennachbarn gesprochen, trifft dies morgen umso mehr zu: Der Tabellenvorletzte aus Lenningen gastiert um 15 Uhr beim Schlusslicht Giengen. Ein Sieg käme einem Befreiungsschlag gleich und würde der Hoffnung auf den Klassenerhalt neue Nahrung geben.
Doch das Schlusslicht hat gegen Neuhausen ein Signal gesetzt: Nach einem 21:32-Rückstand holte die TSG noch zum 30:32 auf, um eine Minute vor Schluss noch den Treffer zur 30:33-Niederlage zu kassieren. Dennoch: Die 30-Tore-Grenze zu knacken, nötigt Respekt ab. Dem TSG-Angriff mit Yvonne Lindner und Franziska Steier wurden da Lobeshymnen gesungen; auch deshalb, weil Anita Somogyi klug Regie führte. Wäre nicht der Schwachpunkt Abwehr gewesen, hätte eine Überraschung gelingen können.
Lenningen möchte endlich beweisen, dass man auch auswärts gewinnen kann. Trainer Bruno Rieke macht dabei die lange Anreise von knapp 100 Kilometern etwas Kopfzerbrechen. „Wir müssen rechtzeitig da sein, um uns vorbereiten zu können. Ich hoffe, wir können den Schwung aus dem Altbach-Spiel mitnehmen“, sagt er.döl
SG Lenningen: Kullen, Fiegenbaum – Barner, Blocher, Emmenegger, Klein, Kuch, Ringelspacher, Schilling, Schmid, P. Schweikert, S. Schweikert, Tegethoff
