Nach einem dramatischen und hart umkämpften 24:24-Unentschieden gegen den TSV Neuhausen/Filder steht für die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Owen-Lenningen am Sonntag die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Auswärts trifft das Team ab 15 Uhr auf den SC Lehr – und will im Norden von Ulm an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Neuhausen anknüpfen.
Die Partie gegen das Filderteam hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt: Nach einem deutlichen 8:14-Rückstand zur Pause bewies die HSG Moral und kämpfte sich zurück. Zwischenzeitlich hatte sogar der Sieg in der Luft gelegen, ehe ein spätes Gegentor den Lohn jedoch verhinderte. Vor allem die geschlossene Teamleistung in der zweiten Hälfte dürfte Mut für die kommende Aufgabe machen.
Gleichzeitig offenbarte das Spiel aber auch Schwächen, insbesondere in der ersten Halbzeit. Eine zwischenzeitliche Serie von sechs Gegentoren in Folge brachte die Tälessieben früh ins Hintertreffen. Mit dem SC Lehr wartet nun ein Gegner, gegen den die HSG im Hinspiel bereits erfolgreich war – mit 34:30 konnte man sich damals durchsetzen. Dieses Ergebnis dürfte zusätzliches Selbstvertrauen geben.
Fehlerquote gering halten
Allerdings ist klar, dass ein Auswärtsspiel unter anderen Vorzeichen steht. Der SC Lehr wird auf Revanche aus sein und die HSG vor eine neue Herausforderung stellen. Entscheidend wird aus Sicht von HSG-Trainerin Miriam Bohm sein, von Beginn an wach zu sein und die Fehlerquote möglichst gering zu halten. Gelingt es der HSG, die Intensität und den Kampfgeist aus der zweiten Halbzeit gegen Neuhausen über die gesamte Spielzeit abzurufen, stehen die Chancen gut, erneut Punkte mitzunehmen. ls

