Handball-Verbandsliga
HSG-Frauen fordern den Spitzenreiter

Das Team von Trainerin Miriam Bohm gastiert bei der TG Biberach.

Lea Przywara und die HSG-Frauen gastieren am Samstag bei Tabellenführer Biberach. Foto: Markus Brändli
Lea Przywara und die HSG-Frauen gastieren am Samstag bei Tabellenführer Biberach. Foto: Markus Brändli

Auf die Verbandsligahandballerinnen der HSG Owen-Lenningen wartet das nächste Spitzenspiel. Am Samstag steht eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe bei der TG Biberach an. Ab 17.30 Uhr treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich in der laufenden Saison bislang gut präsentieren und sich in der Tabelle im oberen Bereich festgesetzt haben.

Die TG Biberach ist wie erwartet stark in die Runde gestartet. Mit vier Siegen aus sechs Spielen und 9:3 Punkten stehen die Gastgeberinnen an der Tabellenspitze. Lediglich am vergangenen Sonntag musste die Mannschaft überraschend Federn lassen und sich bei der HSG Konstanz mit 23:29 geschlagen geben.

Wie eng das Duell am Samstag werden könnte, lässt auch ein Blick auf die vergangene Saison vermuten. Damals beendeten beide Mannschaften die Runde auf den Plätzen fünf und sechs. Die direkten Begegnungen gingen zwar jeweils zugunsten der Biberacher Damen aus, entschieden wurden beide Partien allerdings denkbar knapp. Die HSG OLE weiß also, dass sie durchaus mit der Turngemeinde mithalten kann. Nun soll es mit einem Sieg klappen.

Verzichten muss die Mannschaft auf Maike Kiedaisch, die aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht. Außerdem wird Helena Vollmers Rückhalt verletzungsbedingt für weitere Wochen fehlen. In dem Zuge macht sich zumindest die Jugendarbeit der HSG bezahlt, dank der Trainerin Miriam Bohm auf die Unterstützung der A-Jugend-Torhüterinnen Marie Rohm und Sinja Rückert zählen kann.

Mit dem nötigen Selbstvertrauen sollte die Mannschaft also nach Biberach reisen. Nach einem verheißungsvollen Saisonstart mit drei Siegen und einem Unentschieden steht die Mannschaft aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat noch keine Niederlage hinnehmen müssen. Diesen positiven Lauf wollen die Teckmädels auswärts fortsetzen.

Dafür wird es vor allem darauf ankommen, von Beginn an hellwach zu sein, in der Abwehr kompakt zu stehen und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Gegen die erfahrenen Biberacherinnen wird eine geschlossene Mannschaftsleistung über die gesamten 60 Minuten gefragt sein. Gelingt es der HSG, ihr Spiel durchzuziehen und auch in engen Phasen die Ruhe zu bewahren, ist definitiv etwas zu holen. tr