Lokalsport
Im Krimi platzt endlich der Knoten

Basketball Regionalligist VfL Kirchheim entscheidet die Partie in Remseck für sich und geht mit 74:65 als Sieger aus der Halle.

Remseck. Mehr Krimi geht wirklich nicht. Beim Auswärtsspiel in Remseck lieferten sich der VfL Kirchheim und Gastgeber BG Remseck ein rasantes Match mit Berg- und Talfahrten. Spieler des Tages war Andi Nicklaus, der mit 27 Punkten einen großen Anteil daran hatte, dass den Teckstädtern die angepeilte Revanche gegen die Remstäler gelang.

Der VfL erwischte gleich den besseren Start. 4:12 stand es aus Gastgebersicht bereits nach fünf Minuten. Treffer von Andi Nicklaus, Mirzad Haziri, Edonis Paqarada und David Volz hatten den VfL in Führung gebracht. Aber Remseck riss das Ruder schneller rum, als Kirchheim in Führung gegangen war. Innerhalb von nur zwei Minuten drehte das Topscorer-Duo Lennard Schurr und Colin Anwender den Spielstand auf 17:13 für Remseck. Kirchheim war gewarnt, hielt dagegen und holte sich die Führung zur Viertelpause mit 24:21 zurück.

Hoffnung kurz vor Schluss

In Viertel Nummer zwei ließen die Gastgeber aber endgültig keinen Zweifel daran, dass sie der Favorit waren. Gerade einmal vier Punkte gelangen dem VfL aus dem Feld. Mit 18 Freiwürfen fanden die Kirchheimer aber erstaunlich oft den Weg an die Linie. Trotz eher mäßiger Ausbeute von zehn aus 18 rettete man sich aber noch mit einem knappen Rückstand von 38:45 in die Pause. Der VfL zog nun seinerseits die Schrauben in der Verteidigung an. Gerade einmal neun Punkte gestattete er den Gastgebern. Aber auch Remseck ließ keine einfachen Punkte zu. So waren es auf Kirchheimer Seite ebenso nur elf Zähler, die das Team von Coach Dominik Eberle einfahren konnte. Mit einem 8:0-Lauf von Alex Stief und vor allem Edolind Paqarada brachte sich der VfL nun wieder in Führung. Und diese Führung sollte er bis zum Schluss auch nicht mehr hergeben. Beim Dreier von Mirsad Haziri zum 73:58 vier Minuten vor Schluss keimte erstmals berechtigte Hoffnung auf einen guten Ausgang des Basketball-Krimis auf. Remseck nahm die Auszeit. Zwar trafen die Remstäler in Folge immer wieder, aber Kirchheim hatte mit seiner Zonenverteidigung und offensiv mit Edonis und Edolind Paqarada sowie Andi Nicklaus die passende Antwort und konnte den Endstand in den Schlusssekunden an der Freiwurflinie noch auf 74:65 erhöhen.

„Endlich ist der Knoten geplatzt und der Erfolg bei einem engen Top-Spiel mal auf unserer Seite. Darauf haben wir lange gewartet“, freute sich Dominik Eberle mit seinem Team. Thomas Auerbach

Spielstenogramm

VfL Kirchheim: Haziri (7/1 Dreier), Jokic (n.e.), Nicklaus (27), Edolind Paqarada (16), Edonis Paqarada (12/1), Schwanenberg, Stief (4), Tülü, Volz (7), Wanzke (1)