Los Angeles. Aufgrund der örtlichen Verhältnisse starteten in Los Angelos nur die beiden Klassen der Prototypen und der GTLM-Wagen. Die Strecke im sogenannten kalifornischen Monaco ist mit 3,167 Kilometern Länge die kürzeste im ganzen TUSCC-Kalender. Das Qualifying in den Häuserschluchten nahe des Luxusliners Queen Mary fiel zugunsten der weiß-blauen Boliden aus München aus, als Lokalmatador Bill Auberlen seinen BMW Z4 GTE in die Poleposition vor dem Schwesterauto von John Edwards manövrierte. Bryan Sellers erzielte im Falken Porsche mit 1,46 Sekunden Rückstand den achten Startplatz im 17 Wagen starken Feld.
Einer Kollision in der ersten Kurve nach dem Start zum 100-minütigen Rennen wich Bryan Sellers im Falken Porsche zwar geschickt aus, verlor aber dadurch leicht an Boden und übergab nach etwa 45 Minuten den türkisblau lackierten Porsche an Wolf Henzler, für den ab jetzt äußerst wichtig war, „dass wir nach dem Fahrerwechsel das Rennen in jedem Fall zu Ende fahren können – ohne nochmals Benzin nachfassen zu müssen“, wie er hinterher berichtete. Dies gelang dem Falken-Duo mit dem sechsten Platz in der GTLM-Klasse nach einem nahezu ereignislosen Rennen. Ganz zufrieden waren beide nicht.
„Unterm Strich haben wir aber noch wichtige Punkte mitgenommen“, meinte Henzler, der zuletzt Dritter mit Bryan Sellers und Patrick Long beim Zwölf Stunden-Klassiker in Sebring geworden war.
