Kirchheim. Nach einer kurzen Schwächephase haben die Jesinger in den letzten beiden Begegnungen zu alter Stärke zurückgefunden. „Wir wissen, dass es schwer genug wird, deswegen werden wir den Teufel tun und die Dettinger unterschätzen“, so TSVJ-Spielertrainer Marc Augustin. Mit Recht: Schließlich haben die Dettinger dem TSV Weilheim jüngst ein 1:1 abgetrotzt. Zusätzliche Warnung sollte das 3:3 aus dem Hinspiel sein. „Alle wissen, worum es geht, wir müssen gewinnen. Deshalb spielen wir auch nicht nur auf einen Zähler, der aufgrund des Torverhältnisses eventuell auch reichen könnte“, so Augustin. Fehlen wird dabei außer den drei Verletzten Timo Spielvogel, Timo Rommel und Fabian Nething auch Christian Schleser.
Der andauernde Personalwechsel verursachte bei Gegner SFD II in der zu Ende gehenden Spielzeit schlechte Ergebnisse und den dürftigen zehnten Tabellenplatz. „Wir haben in der Rückrunde nicht ein einziges Mal in gleicher Besetzung gespielt“, klagt Trainer Erhard Reinhofer.
Trotz der schlechteren Ausgangslage schielt man beim SV Nabern immer noch auf die Relegation, schließlich stellt der SVN das beste Rückrundenteam. Doch Vorsicht: Mit dem TSV Ohmden rückt übermorgen die zweitbeste Rückrundenmannschaft im Oberen Wasen an. „Das wird wahrlich nicht einfach, Ohmden hat wie wir eine Riesenrückrunde gespielt, doch wir wollen die letzten beiden Spiele unbedingt gewinnen, um uns hinterher keine Vorwürfe machen zu müssen“, so SVN-Abteilungsleiter Michael Dangel. Vorteil Nabern: Nachdem die Reserve spielfrei hat, steht dem SVN der komplette Kader zur Verfügung
Dangels Abteilungsleiterkollege aus Ohmden, Peter Scherrer, muss hingegen auf die halbe Stammelf verzichten. „Deswegen fahren wir ohne große Illusionen nach Nabern, wollen aber natürlich speziell bei diesem Lokalderby das Beste draus machen“, so Scherrer, der auf jeden Fall auf Paolo de Sousa, Davide dos Santos, Matthias Ernst sowie weitere fünf Stammspieler verzichten muss.
Auf die Wiederholung des 5:2-Hinspielcoups gegen Holzmaden kann die SGEH II derweil kaum hoffen. Nach dem Absturz von Rang drei auf Platz neun sind die Älbler krasser Außenseiter, ebenso wie der TV Neidlingen II gegen den TV Unterlenningen sowie dem TSV Ötlingen II die Außenseiterrolle gegen den TSV Schlierbach zukommt. Meister TSV Weiheim II will sich im letzten Heimspiel gegen Oberlenningen seinen Fans noch einmal von der Schokoladenseite präsentieren. Zum Kellerderby kommt es an der Jesinger Allee, wo der Letzte, Catania II, auf den Drittletzten aus Owen trifft.kls
