Fußball-Testspiele
Jesinger kassieren erste Niederlage

Beim AC Catania Kirchheim war noch Sand im Getriebe, der VfL Kirchheim erzielt die ersten Tore.

Der AC Catania (schwarz) hat sein erstes Testspiel gegen den TSV Musberg II knapp mit 5:4 gewonnen. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Aller Anfang ist schwer. Das bekam auch der AC Catania Kirchheim bei seinem ersten Fußball-Testspiel in diesem Jahr zu spüren. Mit Müh und Not gab es einen 5:4-Sieg gegen den TSV Musberg II. „Uns fehlt es noch an der nötigen Fitness. Wir können nicht das umsetzen, was ich mir vorstelle“, sieht Catania-Trainer Giuseppe Forzano noch viel Arbeit vor sich.

Nur in der ersten Halbzeit konnte der Bezirksligist seiner Favoritenrolle gerecht werden. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung gegen einen immer stärker werdenden B-Ligisten. Am Ende konnten die Gastgeber froh sein, den knappen Vorsprung über die Zeit gebracht zu haben. Die Gäste ließen in den letzten fünf Minuten gleich drei richtig gute Möglichkeiten liegen. Der beste Catania Spieler war der vierfache Torschütze Carmelo Trumino (27., 36., 81., 85.). Den fünften Treffer erzielte Gianluca D’Onofrio (53.), der kurz zuvor noch einen Foulelfmeter über das Tor schoss (49.).

In einer unterhaltsamen Begegnung unterlag der VfL Kirchheim gegen den Landeligisten TSV Bernhausen mit 2:4. Obwohl es auch im dritten Testspiel zu keinem Sieg reichte, war der VfL-Trainer Felix Lache zufrieden: „Wir haben mutig gespielt und sind in der zweiten Halbzeit ein höheres Risiko eingegangen.“ Die Kirchheimer wurden kalt erwischt. Nach nicht einmal fünf Zeigerumdrehungen führten die Gäste durch Flon Ajvazi mit 0:1. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte der selbe Spieler auf 0:2 (37.). In der zweiten Hälfte kam der Bezirksligist besser ins Spiel, und nach schöner Vorarbeit von Manuel Lisac gelang Elias Kiedaisch der 1:2-Anschlusstreffer (52.). Was den Kirchheimer Übungsleiter besonders freute: „Nach zwei torlosen Spielen haben wir endlich wiedergetroffen.“ Nur wenige Minuten später sah der VfL-Akteur Mohamed Senasni wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (56.). Der VfL-Coach ließ dennoch weiter mutig nach vorne spielen. Was dann auch mit dem 2:2 durch einen verwandelten Foul-
elfmeter von Theo Gut (70.) belohnt wurde. In der Schlussphase erhöhten die Gäste das Tempo und kamen durch zwei Tore von Lukas Walz (78., 83.) zu einem in dieser Höhe völlig verdienten Erfolg.

Quäntchen Glück fehlt

Für den TSV Jesingen gab es nach drei erfolgreichen Testspielen die erste Niederlage. Beim TSV Wendlingen musste sich der Bezirksligist mit 1:2 geschlagen geben. Die Elf von den Lehenäckern hatte eindeutig mehr Ballbesitz und die besseren Einschussmöglichkeiten. In der ersten Hälfte konnten sich die Gastgeber bei ihrem Torwart Tom Hohlfeld bedanken, der mit sehenswerten Paraden einen möglichen Rückstand verhinderte. Dazu fehlte auch noch das nötige Glück, denn ein Kopfball von Argiend Shalaj ging an die Querlatte (14.), und auch Adonis Shalaj (32.) und Redon Gashi (38.) hatten kein Glück, als ihre gut getimten Weitschüsse das Ziel nur knapp verfehlten. Der Jesinger Trainer Cesare D’Agostino sah noch ein anderes Problem: „Wir waren im Spielaufbau zu langsam und haben zu oft quer gespielt.“ In der zweiten Hälfte hatte der A-Ligist einen Auftakt nach Maß, denn Felix Rueß gelang nach wenigen Minuten die glückliche 1:0-Führung (49.). Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, nur sieben Minuten später sorgte Veli Boz für den 1:1-Ausgleich. Danach verpassten es die Gäste in Führung zu gehen und kassierten neun Minuten vor Schluss noch das 2:1 durch Daniel Geigle.